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Ultra-Weitwinkel in günstig? Samyang FE 14-24mm f2.8!

Ultraweitwinkel-Zooms gehören zu den spannendsten Werkzeugen in der Fotografie. Sie öffnen Räume, ziehen Linien auseinander, machen Perspektiven sichtbar, die sonst verborgen bleiben. Gleichzeitig werden sie im Alltag (zumindest bei Menschen wie uns – die größtenteils Menschen fotografieren) oft nur selten genutzt – vielleicht gerade deshalb fühlt es sich immer ein bisschen nach Abenteuer an, wenn ein 14-mm-Bildwinkel an die Kamera kommt.
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Beim Samyang 14–24 mm f/2.8 fiel die Entscheidung zu einem eigenen Review ganz bewusst. In den letzten Jahren wächst die Begeisterung für Objektive, die nicht einfach nur Standardwerkzeug sind, sondern eine besondere Bildwirkung oder Perspektive eröffnen. Samyang hat in diesem Bereich bereits mehrfach überrascht – etwa mit dem 135 mm f/1.8, das trotz seines vergleichsweise kleinen Preises eine beeindruckende Bildqualität liefert.

Genau solche Spezialobjektive sorgen dafür, dass außergewöhnliche Brennweiten und Bildlooks nicht länger seltene Exoten bleiben, sondern immer öfter einen Platz im fotografischen Alltag finden. Sie machen Experimentieren zugänglicher – und damit die Fotografie ein Stück abwechslungsreicher und spielerischer.

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Das Objektiv fällt vor allem dadurch auf, dass es erstaunlich wenig Platz beansprucht. Zwischen Kamerabodies, Akkus, Standardzooms und Lieblingsfestbrennweiten findet es mühelos noch eine kleine Lücke. Gerade weil Ultraweitwinkel oft eher eine „gelegentliche Perspektive“ sind, fühlt es sich angenehm an, wenn ein solches Objektiv nicht als Ballast wahrgenommen wird, sondern als Option.

Diese Leichtigkeit führt dazu, dass das Objektiv häufiger mitkommt – und damit häufiger Gelegenheiten schafft, die Welt noch einmal anders zu entdecken.

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Besonders auffällig ist der Umgang des Objektivs mit direktem Sonnenlicht. In bestimmten, sehr spezifischen Winkeln können ausgeprägte, kreisförmige Flares entstehen, die sich deutlich sichtbar über das gesamte Bild ziehen. Diese Erscheinung ist klar eine Schwäche und kann gerade bei sorgfältig geplanten Landschafts- oder Architekturfotos störend sein.

Allerdings tritt dieses Verhalten nicht in jeder Gegenlichtsituation auf. Nur wenn das Licht in einem sehr bestimmten Winkel auf die Frontlinse trifft, entwickeln sich diese extremen Reflexionen. In vielen Situationen bleibt das Objektiv unauffälliger und zeigt nur leichte Flares, wie man sie von Weitwinkelzooms kennt.

Trotzdem gilt: Diese markanten Lichtartefakte sind ein Punkt, den man bei der Bildgestaltung berücksichtigen sollte – nicht als gestalterischer Bonus, sondern als optische Eigenheit, mit der man bewusst umgehen muss.

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Ein Ultraweitwinkel, das kompakt ist, leicht mitzunehmen und voller Charakter steckt. Es fordert heraus, überrascht, inspiriert und zeigt immer wieder neue Blickwinkel. Selbst wenn es nur gelegentlich zum Einsatz kommt, bleibt es ein Werkzeug, das genau in den richtigen Situationen den Spaß an der Fotografie verstärkt – und das ist letztlich das Wichtigste.

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