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K&G DESTINATION NEUSEELAND – 03

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#TRANSPARENZ -> Das fertige Endergebnis, nämlich die freie YouTube Videostrecke DESTINATION NEUSEELAND ist finanziert durch Nikon Deutschland. Mehr Infos! Dieser Blogbeitrag hat nichts mit irgendeiner Abrede zu tun. Wir haben schon in Island und während Frankreich ein Tagebuch geschrieben. Hier gibt es auch keine Amazon Links und keine sonstigen “Werbelinks”. Einfach nur ein ehrliches Tagebuch über das Leid zweier armer kleiner Fotografenhanseln.

22.02.2018 – Die heutige Route verläuft vom Mount Cook in Richtung Benmore Damm. Dort werden wir einen kleinen Mini-Foto-Reportage-Job übernehmen. Los gehts.

Ich weiß wirklich nicht, ob mir Camping gefallen soll oder ob ich es einfach nur hassen will. So im eigenen Haus zu reisen ist ja wirklich ein Vorteil und schön und gut, aber jeden Morgen zur Toilette erstmal durch die Kälte zu müssen ist nervig. Das Schlimmste ist für mich aber die Nähe und Enge zusätzlich zu den Sanitäranlagen. Ich habe das Gefühl von Dreck umgeben zu sein und damit ist nicht Thilo, Marc oder Julian gemeint. Das Duschen und Umziehen in einer Unisexkabine des Campingplatzes auf einem halben Quadratmeter, alles ist vom Vorduscher total nass und man kann nicht mal seine Brille auf eine saubere Oberfläche ablegen. Heute musste ich in die Dusche steigen um die Türe zur Kabine schließen zu können. Startet man mit dem Duschen läuft das Wasser für fünf Minuten und danach ist erstmal für 3 Minuten Pause angesagt. Ich brauche wenig Luxus, brauche keine Urlaube oder sonst was, aber Duschen für 10 Minuten am Morgen und das richtig heiß… das ist wie eine Art Grundlebensmittel für mich. Balsam für die Seele.

Von der Hygiene der Toiletten spreche ich erst gar nicht. Wir hatten jedenfalls noch gestern Nacht aus odören Gründen beschlossen, dass keiner unsere Camper-Toilette nutzt. Das ist einfach viel zu ekelig. Sorry, aber das geht mal gar nicht. Vier Kerle und ne Toilette die auch gleichzeitig die Dusche ist in nem Wagen abgeschottet durch ne Papp-Türe und dann noch das Ganz in einem gefühlt 10 Jahre alten Camper. Wir haben leider erst vor sechs Wochen den Camper buchen können und mussten uns mit dem gefühlt letzten Camper in ganz Neuseeland zufrieden geben.

Dann doch lieber einmal quer über den Campingplatz und mit Handtuch und Duschgel bewaffnet zurück zum Camper.

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Die tägliche Routine ist langsam drin. Morgens gibt es Brot mit Rührei. Wir probierten heute das Rührei etwas zu pimpen und kalorienreicher zu machen. Viel Käse (500g geriebenen Pizzakäse) und vier große Zwiebeln zu 12 Eier, also vier Eier pro Person und fertig ist das Frühstück. Wir bekommen nichts zu mittag bzw. auch das Abendbrot ist denkbar spät. Das Frühstück muss daher schon länger halten.

Das Schlimme an fast jedem Land außer Deutschland ist übrigens die absolute Unfähigkeit, wirklich sättigendes Brot zu backen. Es gibt überall nur dieses weiße Fluffybrot. Hier in Neuseeland gibt es das im Laden sogar ohne Rinde. Ich weiß nicht wie lange das satt hält aber lang ist es eben nicht. Schmeckt geil aber macht unglaublich ungut satt und ist weit weg von sinnvoll überhaupt in den Einkaufswagen gelegt zu werden. Das machen auch die paar Pseudo-Körnchen am Rand jeder Scheibe nicht besser.

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Heute früh waren übrigens bereits die ersten Reparaturen fällig. Ein Videovorschaumonitor drehte sich ständig vom Arm ab und wurde daher einfach mit LocTite fest gedübelt. Da wackelt nix mehr. Wir haben so Kleinigkeiten wie LocTite, Gaffa und Sekundenkleber, Schnur, Kabelbinder und Zange immer als Notfallkit mit dabei. Selbst wenn das Gewicht auf Reisen maximal reduziert ist, niemals ohne! Eigentlich wollten wir vermeiden LocTite zu nutzen weil jetzt der Arm gar nicht mehr weg geht vom Monitor… aber ging nicht anders. Das Ding hat dauernd genervt und was die Videoaufnahmequalität beeinträchtigt, dass muss fort. Man muss sich auf die Arbeit konzentrieren können und nicht dauernd genervt werden von einer halblosen Schraube. Ausrüstung dient der Arbeit und ist nicht der Selbstzweck.

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Übrigens schreibe ich dieses Tagebuch von der Rückbank des Campers während Marc mit 80 Sachen du die Gegend düst. Das klingt nicht nach wahnsinnig viel, aber mit so einer Schrankwand auf vier Rädern und Straßenbelägen jenseits von Gut und Böse, ist das alles kein Kinderspiel. Ich bin öfters damit beschäftigt mein Notebook festzuklammern als dass ich Tastenanschläge mache. Verzeiht mir bitte daher mögliche Rechtschreibfehler. Der Camper hat bereits 250000km auf dem Buckel und scheinbar hat niemand dran gedacht, dass eine Federung auch ausgewechselt werden muss.

Auf dem nachfolgenden Foto mag es aussehen als ob wir hier sommerliche Temperaturen hätten. Ja, stellenweise ist das so, gerade wenn die Sonne raus kommt. Trotzdem haben wir Frost über Nacht. Im Camper waren es heute Nacht mal wieder knapp 8 Grad. Das Deckenproblem konnten wir übrigens mit einer Kreditkarte am Vormittag lösen.

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Daily Routine 2 war dann mal wieder das Drohnenfliegen. Ich liebe das hier einfach, man stört niemanden und es gibt episch tolle Motiv. Hier macht Drohnenfliegen echt total Spaß. Und wie gesagt, mit den notwendigen Permissions ist das doppelt und dreifach entspannt. Heute war es auch richtig windstill.

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Bloß die Sache mit dem Display wird bei mir eben etwas unkonventionell gelöst. Jacke drüber und gut ist. Meistens lasse ich dann vorne die Antennen raus gucken und das Display befindet sich unter der Jacke. Gerade bei der sehr beschränkten Dynamik unserer Micro-Drohnen darf man bei der Aufnahme da nix falsch machen!

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Heute stand übrigens auch zum ersten Mal das entleeren der Camper-Toilette und des Nutzwassertanks an. Camper müssen auch auf Toilette gehen. Und dafür gibt es in Neuseeland über das Land verteilt überall kostenlose Fäkaltanks. Hinfahren, Reinkippen und Weiterdüsen. Klingt einfacher und schöner als die Realität ist.

Marc und ich haben Schnick, Schnack, Schnuck gespielt und leider habe ich verloren. Das hieß heute zur Mittagszeit, dass Marc für das Abwasser und ich für die Scheiße zuständig war. Verzeiht den Ausdruck aber es ist sprichwörtlich ernst gemeint.

Der Entschluss mit dem “DON’T USE THE CAMPER-TOILET” ist nämlich heute erst nach der Camper-Toilette gefallen. Das möchte ich echt nicht noch mal machen müssen. Es ist nicht so, dass ich es nicht mache und ich bin mir auch nicht zu fein dafür. Sieht man ja auch gleich… nur geht es darum, dass es eben gar nicht sein müsste.

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Nach dem Ablassen des Wassers den Schlauch schön sauber spülen…

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… und dann kommt die Toilette dran.

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Und weil wir auch eine Folge über das Leben und Fotografieren in einem Reisecamper machen werden, wurde ich natürlich beim Kacka-Weg-Machen gefilmt. Das war so widerlich… der Geruch… Yummi! 🙁 Aber richtig toll ist natürlich wenn zwei D850s das ganze Spektakel noch in 4K fest halten. Inklusive Gesichtsmimiken und man sich dabei vorkommt wie… ich find keinen Vergleich.

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Aber als Entschädigung gab es dann für mich 500m weiter noch etwas Drohnisieren. Mal wieder mit der Jacken-Sonnenblende. Aber ist einfach zu geil. Marc guckt dabei übrigens immer nach der Drohne während ich unter der Jacke nur nach Monitorbild fliege. So wie es sich gehört.

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Wir nuckeln gerade gefühlt so 4-5 Drohnenakkus pro Vormittag durch. Wir haben 8 Akkus dabei und laden während der Fahrt die Akkus wieder auf. So kommen wir auf circa. 12 Akkus pro Tag. Das entspricht einer Flugzeit von circa. 10×10 Minuten und das sagt schon Einiges über unsere effektive Fahrtzeit aus. 100 Minuten in der Luft heißt fast 2h Fliegen pro Tag. So langsam wächst die Fernbedienung mit mir zusammen.

Meistens fliegen wir keinen Akku vollständig leer sondern machen kurz Stop, fliegen und düsen weiter. Daher auch die Flugzeit von “nur” 10 Minuten. Der Akku könnte mehr aber beim nächsten Stop macht man dann doch lieber einen neuen Akku rein. Ist eher unproduktiv aber mir ist lieber, ich starte mit einem vollen Akku als mit einem Halb-vollen. Oder einem Halb-leeren? Ansichtssache. 😉

Nach dem kurzen Flug-Intermezzo ging es dann weiter im Camper. Aber eben nicht lange! Nach gefühlt abermals 500m, so gegen 13 Uhr zur vollen Mittagszeit, habe ich dann einen kleinen Spot kurz unterhalb der Straße gesehen. Marc ging in die Eisen, der halbe Inhalt aller Wandschränke kippte in das Wageninnere und unser Camper kam noch rechtzeitig innerhalb einer naheliegenden Haltebucht zum stehen. Wie immer in der Fotografie sind die coolsten Spots gar nicht so augenscheinlich zu erkennen.

Von der Drohne aus sieht man wie “normal” der Punkt war. Kurz unterhalb der Straße. Was man eben nicht sieht ist, wie unerreichbar der Standort ist. Es gibt keinen direkten Weg vom Camper an den See. Wir mussten 20 Minuten laufen, um den Zaun zu überwinden und wieder an der Wasserlinie zurück zum Camper zu kommen.

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Besonders an diesem Spot war aber die Kombination aus Licht und Motiv. Seitliches Gegenlicht und eine tolle Staffelung der Berge und ein leicht aufgewühlter See davor.

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Und wir konnten auch heute zum ersten Mal das 200-500mm Ultratele raus holen. Gab dann doch so einige Flugtiere am See die abgeschossen werden wollten. Oder nennen wir es nicht abgeschossen sondern verewigt.

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Am See haben wir ein Thema angepackt, dass uns hier in Neuseeland extrem viel Zeit kostet aber tolle Ergebnisse bringt. Zeitraffer. Dabei war nicht die ultra-krasse-D850 Zeitraffer-Funktion im Fokus sondern ganz generell das Thema. Zeitraffer vereinen nämlich die Ästhetik von Foto mit einer Interaktivität und ist ein wahnsinnig tolles Medium.

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Dabei ging das kleine Tutorial darum, wie man wirklich ästhetisch Zeitraffer macht und was der Unterscheid zu Billo-Zeitraffer z.B. aus dem Handy und der GoPro ist. Ein spannendes Thema gerade auch die Vergleichsaufnahme in Bezug auf Dynamik und Ästhetik. D7500 vs. GoPro Zeitraffer.

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Apropos GoPro. Minus 1 sag ich da bloß. Und das am 3. Tag. Na PROST. Wenigstens haben wir die GoPro wieder gefunden. Da war die Positionierung der Kamera heute wohl etwas zu gewagt. Die GoPro lief sogar noch als wir sie nach 2 Minuten Suche aus dem Gras gefischt haben. Die Daten sind da, die GoPro ist sozusagen weg. Die Versicherung wird uns aber wenigstens kein Problem machen wenn wir die kaputte Kamera zeigen können. Sonst hat man schnell das Risiko des Verdachts, dass man Sachen verkaufen und durch die Versicherung ersetzen würde.

Also kleiner Tipp an alle: Wenn Schäden bei einer Versicherung geltend gemacht werden sollen, dann besser ein paar Minuten länger suchen und die kaputten Sachen finden. Kann viel Probleme sparen!

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Zurück zur kaputten GoPro5. Sowas am dritten von 14 Produktionstagen ist echt mies. Wir haben zwar noch zwei andere GoPros dabei aber die Dinge kosten extrem viel Umbauzeit und es gibt immer wieder Situationen, da muss man eine GoPro ne halbe Stunde positioniert lassen bis endlich der Moment kommt. Ständig umbauen, neu mit neuem Handy verbinden und dann einrichten… den Tod von Nr. 2 merken wir schon jetzt nach einigen wenigen Stunden schmerzlich. Klingt jetzt total kindisch und ich weiß auch wie das klingt, wenn ich schreibe dass eine von drei GoPros kaputt ist, aber die GoPros sind für das Footage extrem wichtig und jetzt merken wir deutlich mehr Zeitaufwand für Umbauen, Umschrauben, Umbauen. Wir haben z.B. so ein lustiges Kopfband und das gibt mega geile Ergebnisse. Aber die Kamera da rein zu wursteln dauert ewig… egal… besser zwei über als gar keine mehr, aber kacke ist es trotzdem.

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Wir haben uns heute  von diesem sehr frühen Malheurchen nicht aus der Ruhe bringen lassen und sind weiter gemütlich Richtung Benmore Damm getuckert. Die Landschaft ist einfach grandios.

Aber auch etwas schockierend ist dann doch das Wetter. Wenn man hier im Beitrag ein paar Zentimeter hoch scrollt, dann hat der Himmel noch keine einzige Wolke. Jetzt, innerhalb von nur 15 Minuten, sind dicke Wolken heraufgezogen. Sieht gut aus fürs Foto aber machte uns schwer Sorge. Immerhin war der Regen und der Zyklon nicht “weg” sondern die Gefahr von dauerhaftem Regen hatten wir weiterhin auf dem Radar.

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Schon jetzt kommt uns unser Camper sehr tief gelegt vor. Ich weiß nicht, ob das so sein soll aber gefühlt haben wir hier einen Renncamper abbekommen. Und das bei unseren Plänen auch mal weg von der Straße zu fahren. Das kann ja noch heiter werden.

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Nach rund 4h Autofahrt waren wir gegen späten Mittag am Benmore Damm angekommen. Das ist einer der größten Dämme und Wasserkraftwerke Neuseelands. Wir hatten vorher natürlich Kontakt mit dem Kraftwerk aufgenommen und hatten vereinbart eine kleine Foto-Reportage für das Kraftwerk zu machen.

Was wir auch im Gepäck hatten war eine Drohnengenehmigung für das Kraftwerk. Ich muss sagen, das hat mir etwas Angst gemacht. Wer Drohnen gewöhnt ist, der weiß wie gut Elektromagnetismus und der Drohnenkompass inklusive aller weiteren Sensoren sich vertragen. Nämlich so gut wie sich gar nicht.

Und eine Drohne ohne funktionierenden Kompass bzw. mit Feldeinstrahlungen ist zum Sterben bestimmt. Egal, ohne Risiko sind Drohnenaufnahmen sowieso langweilig und wer kann schon Fotos und Videos direkt über einem Kraftwerk zeigen? Und zwar legale :-)… Wenn eine Drohne zu riskieren ist, dann wohl hier und jetzt.

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Thilo fand die Idee zwar ziemlich bescheuert aber dich denke ihm steckte heute einfach noch der Schock über den Verlust von GoPro Nr. 2 in den Gliedern.

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Die Ergebnisse und das Fliegen selbst wird es in der fertigen Folge DESTINATION NEUSEELAND geben. Bis dahin muss die Info reichen, dass es keinen Crash gab und das Fluggerät heile und mit voller Speicherkarte wieder auf den Boden zurück kam. Das Licht war grandios und die Ergebnisse einfach nur Bombe!

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Aber natürlich kann man nicht nur Drohnen-Fotos machen. Eine richtige Kamera macht ganz andere Aufnahmen als ein Stecknadelsensor der an vier kleinen Propellern hängt.
Also wurde direkt nach dem Fliegen die große Kamera ausgepackt. Die kann nicht nur mehr Dynamik, mehr Schärfe und mehr Auflösung, man  kann viel mehr damit. Z.B. Grau und Verlaufsfilter und damit partielle Abdunkelungen.

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Wir haben hier in Neuseeland ziemlich viele Filter mit dabei. Gefühlt ist die Hälfte unserer beider Rucksäcke voll mit Filtern. Und immer wenn es dabei um Wasser geht, wird der zirkulare Pol-Filter besonders wichtig. Was ich dabei toll finde ich die Möglichkeit den Pol-Filter in der Halterung von außen zu drehen. Sprich… drehe ich das kleine Rad links außen am Halter, dann dreht sich der Pol-Filter.

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Wenn dann nämlich noch weitere Filter, wie hier z.B. ein sanfter Verlaufsfilter” aufs Bild kommen, dann kann man weiterhin den Polfilter rotieren.  Klasse System. So langsam frage ich mich auch schon wie ich bisher mit Schraubfiltern ausgekommen bin. Steckfilter sind so viel produktiver und können mit StepDownRingen an jedes Objektiv gebracht werden.

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Und auch noch ein kurzes Wort zur Spiegelreflexkamera. Komischerweise nutze ich die Kamera meistens vom Stativ und dann wird sofort das Display in eine angenehme Position geneigt und der Live-View geht an. Auch eine DSLR kann ohne Spiegel fotografieren. Tut sie ja sowieso immer. Ich meinte damit aber eher den Live-View.

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Und noch eine Sache stellt sich als immer faszinierender heraus. Der RoundShot. Ein extrem teurer Panorama-Computer-Kopf. Absolut fehlerfrei, kinderleicht damit zu fotografieren und er macht auch süchtig nach mehr. Mehr Panoramen und Gigapans.

Ich frage mich wirklich wie man das früher gemacht hat? Wir erstellen hier innerhalb von 13,23 Minuten Panoramen über horizontalen 180° und über fast 120° vertikalen. Das Ganze mit einer 105mm, 46MP Kombo und es macht im Nachhinein keinen Aufwand. Es ist schon fast zu einfach um es noch Fotografie zu nennen. Beherrscht man den Ablauf, dann macht sich das Panorama von ganz allein.

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Aber, und da wären wir jetzt wieder beim Thema DESTINATION und bei einer Sache die hier nicht jeder lesen möchte aber der Wahrheit entspricht, es geht in der Fotografie eben nicht nur um das Foto sondern auch um das Erlebnis. Und ich finde, ich habe bisher noch nie und ich meine wirklich niemals Location und Moment so sehr genießen können wie mit dem Roundshot. Lässt man den Computer los laufen, dann hat man danach gute 10 Minuten Zeit sich wirklich um nichts zu kümmern, Auszuruhen und zu warten.

Das ist unglaublich befreiend denn sonst war es einfach immer nur Stress. In hochgradiger Form.

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Hier nochmals ein kleiner Drohnenschuss um das Wetter und die Stimmung zu verdeutlichen. Unten am Bildrand erkennt man unseren weißen Camper vor dem weißen Kran.

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Wir wären gerne länger geblieben  aber das war leider nicht möglich. Und es war auch nicht sinnvoll. Denn die Berge sind hier um den Damm so hoch und steil., dass die Sonne circa. 1,5h vor dem Sonnenuntergang geschluckt wird.

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Als es schon fast wieder 20 Uhr war hatten wir immer noch keine Strecke gemacht. Richtig blöde weil wir so hundemüde waren, dass wir schon im Stehen geschlafen hätten.

Das Problem für uns ist relativ simpel. Wir haben gute 300km vor uns und sind dabei total übernächtigt. Die Straßen in Neuseeland sind aber nachts noch leerer als jede erdenkliche Straße in Deutschland. Es ist so eintönig zu fahren dass es schnell gefährlich wird.

Deswegen haben wir auch direkt beschlossen erstmal gut zu Abend zu essen. Kalorien in der Blutbahn beleben den Körper und außerdem kann man beim Essen auch mal etwas ausspannen, reden, lachen und Energiereserven auffüllen.

Gesagt getan. Immerhin haben wir ja einen Camper. Unser Zuhause ist immer mit dabei. Daher auch die Küche und das Esszimmer. Wir haben wirklich mitten in einer kleinen Ortschaft angehalten. Fühlte sich zwar mehr nach einer verlassenen Geisterstadt an aber war scheinbar doch eine echte Stadt. Jedenfalls nach neuseeländischen Verhältnissen.

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Motor aus, Gasherd an und los gings! Dann nicht hektisch aber auch nicht total langsam das Futter rein gegemampft und sofort weiter auf die Piste in Richtung Süden.

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Wir sind dann noch circa. 3h weiter gefahren nur um dann irgendwann, viel zu spät oder viel zu früh je nach Betrachtungsrichtung, müde in die Betten zu fallen. Natürlich erst, nachdem diese freigräumt, umgebaut, bezogen, etc. waren. So ein Camper ist zwar ein Raumwunder, doch den Vorteil erkauft man sich durch ständige Rumräumerei, blaue Flecken und gerade wenn man müde ist auch mit ein wenig Frust. In tief dunkler Nacht sahen wir noch 3-4 andere Camper um uns herum auf dem Platz stehen, wo genau wir allerdings sind, das sahen wir nicht.

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Marc, Thilo, Julian und Martin


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