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Die Fotografen-Ideen-Falle! OFFEN & VERRÜCKT SEIN!

In diesem Video möchte Martin einen anderen Aspekt der Fotografie ansprechen. Es geht darum weshalb wir als Fotografen auch mal etwas wagen müssen und vielleicht auch mal auf andere hören sollen.

 

6 Kommentare

Dein Kommentar
  1. DIDF war doch hier echt verdammt cool ! Also mir gefallen die Bilder . Ist mal was ganz anderes . Vielleicht sollte man sich wirklich öfter mal trauen verrückte Sachen zu probieren. Coole Idee von Sara !

  2. Ich denke Mal einige Fotografen sind schon eingefahren und nicht offen für Neues.
    Aber sind doch coole, tolle Bilder. Gut, bei Sarah sehen ja alle Bilder gut aus 🙂

  3. Ich erinnere mich an den 14.04. 2018 als #Lichtsetzer#-Martin zu einem “Homestory”-Workshop in Berlin rief und man seinen Ausführungen lauschen und die gestellten Aufgaben erledigen durfte. Ja, kein Workshop ohne Aufgabenstellungen 😉 Und eine davon kurz und knapp: “Fotografiere so, dass es den Regeln widerspricht” und dann noch eine Essenz der Theorie und Praxis: “Zeig dem Model alle Bilder und lass IHRE Favoriten aussuchen. Sie stimmen vielfach nicht mit deinen überein”. Und dann noch Euer Ebook “Glamour & Portrait mit nur 100 Ws”, in dem meines Erachtens verdammt ähnliche Looks mit eim kleinen Elinchrom D-Lite RX ONE und einem 15-20 cm großen Reflektor mit Wabe! kreiert wurden ( beispielhaft die Abschnitte “Pornolook”, “Autoscheinwerfer”): Hier ist eben noch etwas deutlicher zu sehen, dass eine relativ kleine Lichtquelle eingesetzt wurde. Na und. Die Sarah, das Model … denken wir weiter .. die Kundin .. wollte so ein Bild, so einen Look, du hast die Anforderungen im Video selber genannt und bist daraauf mit deinem fotografischen Know How darauf eingegangen (Filter, Verschiebung Weißabgleich…). Ist es nicht genau das, was wir wollen? Sich mit Menschen unterhalten, Spaß haben, tolle (auch nicht den Regeln entsprechende, aber emotionale) Fotos machen, sich dabei auszutauschen, zu pushen, voran zu treiben? Und wann soll man mal “verrückte” Sachen tun und ausprobieren, wenn nicht zu solchen Gegebenheiten. Der eine mag diesen Look, ein anderer eben nicht. Aber mache ich erst gar kein Bild , wie soll ich dann beurteilen, ob mir dieser Look gefällt.
    Viele Grüße
    Herwig

  4. Definitiv Ja 🙂
    Ich merke es selbst an mir! Das man immer wieder auf die Automatismen, das gelernte zurückgreift.
    Das sich immer wieder neu erfinden ist nicht so leicht…
    Aber als Amateurfotograf kann ich es mir erlauben auch mal nicht Mainstream zu sein.
    Viele Grüße

  5. Hallo!
    Spannende und wie immer sehr authentisch gebrachte Frage, welche ich grundsätzlich mal mit “Ja” beantworten würde. Euer Beispiel find ich jetzt aber irgendwie auch nicht so wahnsinnig “hat man noch nie gesehen”. Ich denke, nach Sonnenuntergang fotografieren haben wir alle schon gemacht, frontal Blitzen – naja, (zur Not) sicher auch schon. In den Wellen: Cool, wurde aber sicher auch schon gemacht.
    Eure Fotos finde ich ok, aber nichts, was mich zu Begeisterungsstürmen hinreissen würde.

    Die Frage ist aus meiner Sicht eher: Was war jetzt der künstlerische Mehrwert von dieser Idee? Ich sehe irgendwie keinen, aber vielleicht bin ich (Semi-Pro) auch schon betriebsblind oder eingefahren. Mir ist seit GNTM vor einigen Jahren aufgefallen, dass es teilweise wieder “akzeptiert” wird, mit Aufsteckblitz nahe vor einer (weissen) Wand zu blitzen. Kann man machen, ist nicht mein Ding.

    Zu Deiner sekundären Frage: Ich bin sicher, dass wir nicht gebucht werden, wenn unseren Kunden unser Stil nicht gefällt. Umgekehrt ist vielleicht eher die Frage interessant, gefallen mir die Fotos, welche ich für meinen Kunden machen soll? Und wenn nicht, kann und soll ich mich verbiegen? Ich für mich will das nicht, in so einem Fall kann das ein anderer Fotograf mit genau diesem Stil besser als ich.

    Andererseits muss man zwischendurch unbedingt etwas Anderes, Neues ausprobieren und vor allem auch Spass haben, davon bin ich überzeugt! Und gerne dürfen die Ideen dabei von aussen kommen. Eventuell kommt man danach zum Schluss, “hat mich nicht weitergebracht” oder “wow, das werde ich in Zukunft öfter umsetzen!”. Für kreative Tiefs gibt es ja für uns Fotografen auch spannende Challenges à la “aus der Haustüre gehen und alle hundert Schritte (als Beispiel) ein möglichst spannendes Foto machen”. Das bringt einen weiter.

    Ich hoffe, es gibt weitere Meinungen.
    Gruss, Sacha

  6. Hallo,
    das ist echt mal ein schönes Thema. Ich denke schon das (wir) Fotografen das etwas eingefahren sind, ich würde aber nicht unbedingt behaupten was die Ideen betrifft sondern eher die technische Perfektion von Bildern. Klar, es gab schon immer Trends die versucht haben mit perfekter Inzenierung unperfekte Bilder zu machen und ich glaube das geht zu lasten der Athentizität.

    Man sollte viel öfter einfach mal drauf halten ohne darüber nachzudenken… momente einfangen und nicht perfektion.

    Lieben Gruß
    Holger

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