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TECHNIK: DAS RICHTIGE LICHT!

Heute gehts ganz spontan um einen ziemlichen Aha-Effekt. Und zwar waren wir ja am Wochenende in Zürich auf Shootingtour und hatten dort Broncolor (*HERSTELLER) Ausrüstung vor Ort. Es gab Ausrüstung von Broncolor und zwar vom Feinsten. Komischerweise (es war doch geplant! :-)) hatten wir “nur” unsere 60D* mit 50mm 1:1.8 II* eingepackt.

CANON 100mm Macro 2.8 ISO

Heute gibt es für euch eine Rohdatei zum Download. Und zwar könnt ihr sehen, was passieren kann, wenn man ein günstiges Durchschnittsobjektiv mit einer einfachen Kamera mit einem grandiosen Licht kombiniert. Auch taugt dieses Beispiel verdammt gut um zu zeigen, dass Licht nicht gleich Licht ist. Durch unsere Hände geht wirklich viel Lichtzeugs. Blitze, Reflektoren, Softboxen… von günstig bis megateuer. Aber Hut ab vor dem Licht des heutigen Beitrages.

Es geht im Konkreten um den P70 der durch einen fokussierbaren Pulso-Kopf befeuert wird. In Deutschland gibt es die nur bei Bronkobold (*VERTRIEB)

CANON 100mm Macro 2.8 ISO

Hier sieht man die Fokusfunktion des Kopfes im Detail. Durch das Herausfahren der Blitzröhre im Blitz wird die Lichtquelle im Reflektor verschoben und damit auch die Fokussierung durch den Reflektor. Die Lichtwirkung verändert sich drastisch. Natürlich kommt dazu noch der sichtbare Spoteffekt. Der Rest ist weniger sichtbar auf den ersten Blick, vielmehr auf den zweiten Blick. Und darum geht es heute.

CANON 100mm Macro 2.8 ISO

CANON 100mm Macro 2.8 ISO

Dieses Foto wurde mit dem Reflektor gemacht. Dazu kam noch eine kleine Wabe. Mehr nicht. Und vielleicht mag das Bild nicht so besonders sein. Nicht vom Motiv aber jedenfalls vom Licht. Denn beim Blick auf das Foto sieht man deutlich das Besondere an einem guten Licht.

TECHNICAL Vergleich Fotos

– click on image to enlarge –

Hier mal das wirkliche Rawfile aus der 60D. Einfach angucken und die Brillianz sehen.

Das Licht ist besonders aufgrund folgender Aspekte:

  • Die Brillianz der Details. Das Licht bringt das Optimum an Schärfe selbst aus dem 50er.
  • Schattenverläufe. Die Schattenverläufe sind weich und zart. Viel zarter als von einem Reflektor zu erwarten.
  • Die niedrigen Highlights und Spot. Trotz der Frontalität und Härte des Lichts ist die Haut nirgendwo ausgebrannt oder neigt nur dazu auszubrennen. Zeichnung satt. Trotz Härte und Brillianz.
Ehrlich gesagt haben wir einige Zeit über das Licht aus dem einfachen Reflektor gestaunt. Das Teil lag wochlang nur herum bei uns und wir haben die Genalität des kleinen Metalldings nicht gesehen. Aber genug der Worte. Schaut einfach mal selbst und achtet genau auf die Dynamik, die Kontraste, die Hautstrukturen, die Schärfe und die Verläufe… echt großes Kino das Teil!
Wir reden nicht nur drüber, wir schreiben nicht nur sondern wir geben euch auch das entsprechende Bildmaterial um euch eine eigene Meinung zu machen. In Rohform. Eure eigene Meinung ist nämlich das Wichtigste!

RAWFILE der Canon 60D, 50mm und BRON P70 Reflektor

Tut uns und vielmehr euch einen Gefallen und denkt nicht, dass dieser Beitrag darin enden soll, dass man so ein Licht zwangsweise braucht um tolle Fotos zu machen. Nein, ich denke das zeigen wir ganz oft im Blog. Der Beitrag soll zeigen, was es für Unterschiede im Licht geben kann. Wir denken es ist genau spannend

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