Festbrennweiten sind bei vielen Fotografen nach wie vor fest verankert. Sie sind ideal, wenn es um eine offene Blende und maximales Bokeh geht. Doch wenn es darum geht, verschiedene Bildwirkungen gezielt einzusetzen, sind Zoomobjektive oft die bessere Wahl. Dieser Beitrag beleuchtet, wie sich unterschiedliche Brennweiten auf die Bildwirkung auswirken und welche Möglichkeiten ein variabler Brennweitenbereich bietet.
Weitwinkel vs. Tele – Zwei Bildwelten
Weitwinkelobjektive erzeugen eine nahe Wirkung und vermitteln das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Sie eignen sich besonders für dynamische Umgebungs-Porträts oder Situationen, in denen die Umgebung eine wichtige Rolle spielt. Je kürzer die Brennweite, desto stärker wird dieser Effekt – mit zunehmender Verzerrung bei extremen Weitwinkeln.
Teleobjektive hingegen bieten eine beobachtende Perspektive. Sie komprimieren den Hintergrund und lassen Motive isolierter wirken. Diese Eigenschaft eignet sich hervorragend für klassische Porträts, bei denen das Hauptmotiv betont und von Ablenkungen im Hintergrund befreit werden soll. Zudem sorgt die längere Brennweite für eine natürliche, schmeichelhafte Proportion des Gesichts.
Vielseitigkeit eines variablen Brennweitenbereichs
Ein Objektiv mit einem variablen Brennweitenbereich wie das Sigma 28-105mm f/2.8 kann beide Wirkungen abdecken und bietet Flexibilität in verschiedenen fotografischen Situationen. Die große Blendenöffnung ermöglicht weiches Bokeh, während durch den Brennweitenwechsel sowohl Nahaufnahmen als auch distanzierte Perspektiven realisiert werden können.
Mit dem Laden des Inhalts akzeptierst du die Datenschutzerklärung von YouTube.



Festbrennweiten sind Könner als Objektive.
Ich konnte mir vor gut 2 Jahren eine Canon 6 d Mark Ii kaufen.
Heute gehöre ich zu den Aussätzigen.
Objektive werden nur noch für spiegellosen Kameras hergestellt.
Ich fotografiere seit über 60 Jahren.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Keller