Ich möchte heute ein paar Fotos aus Zingst zeigen. Das Umweltfotofestival Horizonte Zingst 2024 ist vorbei und wir haben eine Woche lang die Ostsee gerockt. 🙂
Viel Spaß beim Bildergucken. Wer mehr möchte, der muss im nächsten Jahr wohl einfach dabei sein.
Lieben Gruß und viel Spaß
Martin
Das ist übrigens die Seebrücke und auch der zentrale Anlaufpunkt sowohl in Zingst als auch für das FotoFestival.

Direkt an der Seebrücke gibt es dann jeden Abend um circa. 22 Uhr die sogenannte BILDERLFUT. Das Wortspiel ist in Bezug auf die Ostsee schon auch etwas lustig gewählt. Auf großer Leinwand kann man Fotos bestaunen und kriegt Dinge vom Festival gezeigt, die man vielleicht am nächsten Tag besuchen möchte oder am gleichen Tag nicht besucht hat.

Wir waren in Zingst kräftig am Fotografieren und Coachen. 🙂

Hier sieht man übrigens unser tolles Model Nina beim wundervollen Posing in unserem „eigenen“ Workshopraum im Kurhaus direkt an der Seebrücke. Wir haben das Trauzimmer und damit den eigentlich schönsten Spot im ganz Zingst für unsere Workshops.

Dieses Jahr war die Mückenplage sehr sehr schlimm. Scheinbar gab es keinen richtigen Frost im Winter und teilweise konnten wir nicht Fahrrad fahren und gleichzeitig sprechen. Das geht nur, wenn man im Training ist und was für die Protein-Gains tun möchte.

Natürlich muss auch mal ein Martin herhalten als Model. Jedenfalls wenn es um Foto-Sets geht, die einem Urwald entsprechen.


Dieses Jahr hatten wir nicht wirklich Glück mit dem Wetter. Macht aber nix. Man fährt nach Malle oder Ägypten wenn man 100% Sicherheit auf Sonne haben möchte. Ostsee ist einfach Ostsee und man nimmt das Wetter wie man das Wetter nehmen muss. Mit einem Lachen und der richtigen Kleidung. Jedenfalls wenn man nicht gerade Kunfu-Style modelt in einem Fetzen aus Stoff im Wind vor dramatischen Wolken.

Ich hab übrigens auch versucht so einiges mit der kleinen DJI Pocket zu vloggen. Mal sehen ob das auch seinen Weg ins Blog findet. Muss aber erstmal geschnitten werden.

Das Schöne an Zingst ist übrigens, dass man so viele bekannte Gesichter trifft. Freund und Bekannte geben sich die Klinke. So war z.B. auch wieder unser ehemaliges Alumni Zingst Model Maddi am Start.

Und hier knipst X-Photographer Jens Burger mit seinem Iphone ein Erinnerungsphoto von der Seebrücke.

Und natürlich darf auch am Abend das Bierchen nicht fehlen. Gemütlich zwischen Mücken, Kälte und tollen Menschen noch das eine oder andere Flensburger trinken.

Aber natürlich darf man an dieser Stelle das Fotografieren nicht vergessen. Die Workshops in Zingst zeichnen sich dadurch aus, dass jeden Tag ein anderes Thema ansteht. Ich finde es wunderbar zu sehen, wie bei den teilnehmenden Fotografen und Fotografinnen oft der Groschen fällt. Dafür verwenden wir auch wirklich einiges an Technik, um einen extrem hohen Lerneffekt zu erzielen. Zum Beispiel ist es uns wichtig, dass man die einzelnen Schritte der Belichtung und der Fotografie eins zu eins mitverfolgen kann und jederzeit vollen Zugriff auf zum Beispiel auch meine Kamera hat.

Das nachfolgende Foto zeigt übrigens etwas, das uns besonders ans Herz gewachsen ist: unseren Lochreflektor. Dieser ist besonders perfekt für Porträts geeignet und gerade dann nötig, wenn man etwas mehr Licht ins Gesicht beziehungsweise in die Augen bringen möchte.

Jeder Nachteil hat auch einen Vorteil, und dieses Jahr hatten wir wirklich viele Wetterkapriolen. Aber dieses besonders drastische Wetter hat auch zu besonders dramatischen Wolken- und Lichtwirkungen geführt. Die Sonnenuntergänge waren fantastisch und richtig besonders und haben zu einigen wirklich phänomenalen Aufnahmen geführt.


Die Themen der Coachings in Zingst sind sehr vielseitig und haben alle einen sehr technischen Hintergrund. Für einen entsprechenden Workshop ist es wichtig, ein spezifisches Thema zu haben, und so ist es sehr relevant, ob jemand entfesselt blitzen lernen möchte oder ob er Interesse an großen Blitzgeneratoren hat. Die Blitz-Workshops beziehungsweise alle Workshops mit künstlichem Licht haben wir in Zusammenarbeit mit Godox gemacht.

Ein ziemlich großes Thema bei all unseren Coachings und Tutorials ist die perfekte Fotografie sowie die Reduzierung der Nachbearbeitung und Bildretusche – man könnte auch böswilligerweise von Bildmanipulation sprechen – auf ein Minimum. Auch wenn sich viele Fotografen durch die Aussage „I Shoot JPEG“ angegriffen fühlen, ist die dahinterliegende Botschaft sehr wichtig. Es geht dabei nicht um das Verteufeln der Bildbearbeitung oder der RAW-Fotografie. Vielmehr geht es um den Anspruch an die eigentliche Aufnahme und den Moment der Bilderfassung.



Am Ende gab es dann auch nochmals einen Video-Workshop. Da musste ich dann auch nochmals ran und ein paar Tipps und Tricks geben.

Alles in allem war es aber auch dieses Jahr wieder grandios. So wie bisher jedes Jahr, unabhängig vom Wetter, die Menschen machen Zingst aus.



Störtebeker nicht Flensburger
Es waren zwei wirklich sehr schöne ( Workshop) Tage, ich freue mich schon auf 2025.