Steckfiltersysteme oder Pol-Filter sind in der Landschaftsfotografie Alltag. Dass man diese Filter allerdings auch für die Portrait-Fotografie einsetzen kann, da kommen nur wenige drauf. In diesem Video zeigt Martin wie er Filter in der Portrait-Fotografie einsetzt und sich dadurch wertvolle Arbeitszeit spart.


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Hallo Martin,
Nach meiner Ansicht gibt es kein Argument gegen die Anwendung von Filtern. Man trägt ja auch Sonnenbrille, wenn es erforderlich ist.
Na ja, es macht ein kleines bisschen Arbeit die Filter zu montieren und die NISI-Tasche ist ja auch nicht so platzsparend 🙂
Ich habe die NISIs. Es gibt ja auch diverse Hersteller, die Magnetsysteme anbieten. Da bin ich zurzeit auf der Suche nach einem guten, zahlbaren System, welches vielleicht dem „Bequemlichkeits-Argument“ , vor allem auf Reisen entgegenwirkt.
Grüße von
Michael und Beate
Hallo Martin, interessanter Beitrag.
Beim verwenden von Polfiltern handelt man sich oft auch eine Menge Nachteile ein. Bei Rechteckfiltern schreckt mich das Gefummel ab und eine Streulichtblende kann man damit spätestens auch vergessen. Die hätte aber keinerlei Nachteile und bringt m.E. mehr als ein Polfilter, der oftmals seltsame Farben produziert. Das sieht man auch oben auf dem rechten Bild. Das Blau im Himmel sieht nicht besonders gut aus und wirkt trist und langweilig… daran muss man in jedem Fall arbeiten. Das linke Bild wirkt viel natürlicher.
Ein Landschaftsbild, das man mit dem Polfilter kaputtgemacht hat (Thema Himmel und Weitwinkel) ist kaum noch zu retten. Für mich kommen daher höchstens Graufilter in Frage um bei Bedarf die Belichtungszeit zu verlängern. Ansonsten versuche ich ausgewogen zu belichten. Dann reicht die Dynamik der heutigen Sensoren und die Möglichkeiten in Lightroom in den allermeisten Fällen aus, um alles, was noch geschmackvoll und natürlich aussieht, aus den RAW Daten rauszuholen.
Grüße
Frank