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Wie sieht die Traum-MFT-Kamera aus?

Nachdem es ja lange ruhig um das Thema MFT war, kam vor kurzem die langerwartete G9II von Panasonic auf den Markt.

Und auch wenn die Euphorie darüber doch recht spürbar war, konnten wir aus einigen Kommentaren ablesen, dass vielleicht noch ein paar Wünsche offen geblieben sind.

Wir haben da natürlich auch unsere Meinung zu, uns interessiert aber auch sehr, was die Leserschaft für Anforderungen an eine weitere Microfourthirds-Kamera, zum Beispiel ein GX-Folgemodell stellen würde. Sei es in puncto Größe, Gewicht, Preis, Konnektivität, Auflösung, etc. pp.

Wenn ihr euch also eine MFT basteln könntet, wie würde diese Aussehen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

20 Kommentare

Dein Kommentar
  1. Ein Nachfolger der GX9/GX8:
    – OLED Sucher, beweglich, auch mit Brille nutzbar, Auflösung 3,6 MP
    – Griff optional oder bereits integriert, nicht viel größer als GX9 mit Griff
    – Neuer 26 MP Sensor mit PDAF
    – Tieraugenerkennung
    – Spritzwasserfest
    – Serienbilder werden schnell gespeichert
    – Akku der GX9
    – Blitz nicht zwingend, evtl. neue Version des LX100 Blitzes
    – Blende auf Arbeitsblende schließt bei Fokussierung
    – Nicht schwerer als GX9 mit Griff
    – Tastenanordung wie bei GX9, nicht wie bei G9II
    – Mikrofonbuchse
    – Mikrofon mit Windschutz für Blitzschuh

  2. Es ist ja höchst ehrenwert, dass ihr diesem Format weiter eine Plattform bietet… das Miniformat Mag für den einen oder anderen Videografen und Vlogger seine Vorteile haben wie zum Beispiel große Schärfentiefe und kleine Dateien, Mega schnelle FPS bringen ja nichts im Internet…

    Seitdem Olympus als Erfinder selber ausgestiegen ist aus einer Übergangslösung aus den Anfängen der digital Fotografie wo die Sensoren noch nicht in größere Größe hergestellt werden konnten, ist das System leider tot. Wenn man sich die Größe der Kameras ansieht, sind einige von denen im Vergleich zu einer Sony A7R oder Sigma FP (L) viel zu groß. Lediglich die Objektive sind kompakt, aber das meiste was noch auf dem Markt ist ist Plastikschrott vom Gehäuse her, die Zoom Objektive verzeichnen krass, und interessante Fest Bayin Weiden sind seit Jahren nicht mehr auf den Markt gekommen

    Also: Klappe zu, Affe tot

    Ps außerdem spinnt euer Captcha- während der Texteingabe werde ich ständig aufgefordert Fahrräder, Autos, Ampeln zu identifizieren. Einmal reicht eigentlich-))

  3. Ich nutze gerne das tot gesagte MFT.
    Was ich z.B. an der aktuellen OM-1 vermisse, sind beleuchtete Tasten (gerne rot) für die Nachtfotografie.
    Und leider sind die hinteren Tasten der OM-1 schlecht mit Handschuhen zu bedienen.
    Ich vermisse noch etwas das Filmen mit höheren ISO Werten, wenn man z.B. Nordlichter filmen möchte (wie an der Panasonic BGH1).

  4. Klein! Sie müsste einfach nur so klein wie möglich sein.
    Ein Nachfolger der GM1/GM5 und nicht mft-Kameras die so groß wie eine S5II sind.
    Eingebauter Stabi und gut ist.

  5. Liebes Team,
    vielen Dank für Eure Frage und für den vielen interessanten Kontent den Ihr bietet.
    Ich bin damals von einer Panasonic Bridge Kamera auf eine GX9 gewechselt und nutze diese bis heute gerne. Auch wenn ich etwas davon genervt bin, dass diese mehr Urlaub in England verbringt als ich (Reparaturen). Ich mag die Kompaktheit sehr gerne und das ist für mich genau das richtige. Egal ob klein und Kompakt mit 17mm Pancake oder unterwegs mit 100-300mm. Das System ist leicht und passt zu meinen Befürfnissen.
    Gerade bein ich tatsächlich am überlegen mir eine G9II für eine Reise zuzulegen um sie im Anschluss zu verkaufen, da ich weiß das sie mir für zu Hause einfach zu groß ist.
    Daher ja, ein GX Nachfolger wäre toll.
    Wenn wir wünsch dir was spielen hätte ich gerne:
    – einen GX9 Nachfolger -> klein und kompakt
    – gerne wieder mit Klappsucher
    – gerne ohne Miniblitz
    – gerne mit gutem Sensor wobei mir die MP nicht so wichtig sind
    – gerne mit gutem Prozessor für intellgente Motiverkennung, bessere Serienbildgeschwindigkeit als bei der GX9
    – besser Autofokus im Videobereich als bei der GX9 😉
    – gerne mit USB-C Anschluss
    – LUT wäre schön, darf aber auch den größeren Modellen vorbehalten bleiben
    – gerne mit Mikro Klinkeneingang
    – am Besten unter 1.000,-€
    Was ich schön fände ist wenn nicht an allen Stellen nur noch “Premiumsekment” sehen würde. Daher finde ich einen Preis unter 1.000,- € wichtiger als zu viele Features.
    Auch ein Nachfolger der GX80 wäre daher schön, (auch wenn mir persönlich die Mehrfachbelegung der Wahlräder nicht gefällt).
    Ich finde Canon macht es mit der R100 richtig. Einsteigerkamera für Einsteiger. Mit der Kamera kann man wachen und seine Fotografie verfeinern. Ich würde auch bei der Kamera bleiben und sukzessive Objektive dazu kaufen. Wenn der Body dann irgendwann sein “Ende” erreicht, kann man diesen immernoch upgraden.
    Sowie meine ganz eigene Meinung. VG

  6. Die G9II liest sich ziemlich perfekt. Ich habe die G9 und die GX9, das einzige, was mir an der fehlt, ist tatsächlich der Phasen-AF, und da ich zusätzlich noch Vollformat nutze, werde ich da nicht upgraden. Wäre das 2 Jahre früher gekommen, hätte ich vielleicht das Vollformat abgestoßen. Andere haben es schon geschrieben: eine G9II, mit dem Klappsucher und den Body-Maßen der GX9 wäre super. Ich werde weiterhin sowohl MFT als auch FF fahren.

  7. Gut klingende Vorschläge, aber leider…

    Mit der G 110 hat Panasonic ja bereits einen Nachfolger für GX 80 (besitze ich) und Co.vorgestellt.
    TOTALFLOP.

    Bedienungsanleitung meiner GX 80 = 338 Seiten.
    Entschuldigung, aber das ist verrückt.

    Also muß Panasonic einen völlig anderen Weg einschlagen.
    Hört sich crazy an, aber das hat man bei Tesla auch gesagt…

    1.)KEIN VIDEO.
    Wer das will, gerne, da gibt es GH 6 usw.
    2.)VIEL EINFACHERE BEDIENUNG.
    Die Benutzer scheitern reihenweise bei m43, das sind zu 99% Amateure und keine Profis (Birding usw.)
    Das war auch der Untergang von Olympus, der AF war schlechter als bei Handys, und die Bedienung geradezu irrwitzig komplex, mit Menus, die sogar das Personal auf Olympus-Ständen nicht kapierten.

    Panasonic arbeitet doch eng mit Leica zusammen, die gerade mit 500 Mio.Umsatz alle Rekorde brechen.
    Eine reine m43 Fotokamera, winzig und leicht, mit Panasonic-Label, maximal 5 Knöpfe, Vorbild Leica M.
    Gerne auch mit Autofocus, falls Panasonic das hinkriegt.

    Die Bildqualität muß deutlich besser als bei Handys sein, und die Bedienung genauso narrensicher.
    Der Untergang der G 110 liegt daran, daß sie viel zu viel kann, aber nichts richtig.

    Viel,Glück!

  8. Es ging ja schon weiter, mit der Panasonic G 110.
    TOTALFLOP.

    Ich würde als GX 80-User gerne etwas dazu schreiben, komme aber nicht über Eure reCAPTCHA-Schranke.
    Jedesmal keine Chance.

  9. Hallo zusammen,
    ja, ein Nachfolger der GX9 wäre wunderbar. Momentan überlege ich, sie meiner Frau als Nachfolger für Ihre LX100 zu kaufen, da meine Frau mittlerweile auch gern die Möglichkeit des Wechselns der Objektive hätte.
    Bezüglich der Features schliesse ich mich Herrn Bräunlich an, wobei ich Blitz und Mikro für uns als nicht wichtig erachte.
    Beste Grüße

  10. Ich selber habe in meinem „Fuhrpark“ eine GX 80, kann also mitreden.

    Panasonic macht bei den GX-Nachfolgern so ziemlich alles falsch, das rieche ich jetzt schon.
    Beweis: Den Nachfolger gibt es ja bereits: G 110 = TOTALFLOP.

    Die 7 Rezensenten bemühen sich aufrichtig, es nützt nur leider nichts.

    1.)Viel zu komplizierte Bedienung.
    Die GX 80 hat eine 338seitige Bedienungsanleitung.
    Das ist vollkommen verrückt.
    Schon 30 Seiten wären zu viel.

    2.)Totale Falscheinschätzung der Zielgruppe.
    Die User von GX sind zu 99% Amateure und Anfänger, auch wenn Panasonic das nicht wahrhaben will.
    Das konnte man perfekt bei der letzten Photokina beobachten.
    Olympus hatte die gesamte Halle 1 gemietet, mit einem Playground. (Rutschbahnen und so).
    Es kamen zu 99% Familien mit Kindern, insofern lag Olympus richtig.
    Aber: an den Bedien-Theken waren lauter Oly-Fotonerds beschäftigt, und man redete komplett an dieser Art von Kundschaft vorbei.
    Bei Panasonic GX wird exakt dasselbe Publikum angesprochen.

    Es ist daher völliger Quatsch, diese Kameras mit irgendwelchen Funktionen voll zu stopfen.
    Die versteht kein Mensch, bis auf die 1% Bird-Knipser. Und die Nerds.

    Bei Panasonic werden also immer die falschen User gefragt, nämlich genau die 1%.
    Denselben Fehler machte Olympus, bis deren Kameras größer waren als Vollformat.
    Bis zum Platzen gefüllt mit Irrsinns-Funktionen, für deren Erschließung selbst erfahrene Fachtester 2-3 Tage brauchten (war mehrfach nachzulesen).
    Ergebnis: Olympus ging pleite.

    Das sind nur 3 Punkte, es gibt noch mehr.
    Die Panasonic-Entwickler haben sich, bei allem Respekt, in einem Parallel-Universum verrannt.
    Da wird nur noch von zweitem Kartenschlitz und Phasen-AF schwadroniert.
    Das Publikum will aber etwas völlig anderes, nämlich Top-Bildqualität, die sichtbar besser ist als vom besten Handy.
    Kleinste und leichteste Bodies.
    Nicht mehr als drei Tasten.
    Und in vielen Fällen: KEIN VIDEO!

    Beste Grüße
    Erwin Rehn

  11. Hallo zusammen,

    Ich glaube MFT hat es heutzutage so schwer, da dessen größter Vorteil, die Kompaktheit, eben durch das Smartphone für viele hinfällig ist. Ohne Know-How und Bildbearbeitung liefern viele Smartphones für die breite Masse schneller und einfacher vergleichbar gute Bilder. Viele in der Foto-Szene sind zwar wegen der Wildlife- und Vogelfotografie an den kompakten Tele-Objektiven im MFT-System interessiert, aber das ist nun mal nicht der breite und große Markt der Alltagsfotos und Schnappschüsse. Wie schon mein Vorredner Herr Rehn schreibt, sind Familien mit Kindern, Einsteiger und Amateure wahrscheinlich die größte Kundschaft, die es zu gewinnen gilt.
    Daher sehe ich für MFT langfristig nur noch eine Chance, wenn die Kamera:
    – sehr viel “computational”-Fotografie im Stil von iPhone und co. bietet, damit auch für Nutzer ohne Foto-Wissen und ohne Bildbearbeitung sofort “bessere” Bilder als mit dem Smartphone herausbekommen. Z. B.:
    ->integriertes AI-Denoise
    ->handgehaltene Langzeitbelichtung aus mehreren Fotos berechnen
    ->Auto-HDR bei Gegenlicht (für fortgeschrittene Nutzer dann auch ein RAW-HDR in der Kamera, nicht nur JPEG)
    ->eventuell ähnlich Sonys “Skin-Smoothing” integrierte “Hautretusche”
    ->uvm …
    – eine ausgezeichnete Konnektivität zum Smartphone oder Clouds hat (z. B. direkter Upload der Fotos von der Kamera in die iCloud oder Google Drive denkbar? SIM-Karte für Kamera?), damit die Bilder sofort, am besten sogar ohne Öffnen einer App und manuelles Übertragen, für Social Media und WhatsApp verfügbar sind, damit die Leute ohne Umwege ihre Fotos mit Verwandten und Freunden teilen können
    – in Verbindung damit auch evtl. integrierter 256 GB-Speicher (kostet doch heute nichts mehr…) statt dass der Kunde noch SD-Karten kaufen muss usw.
    – integrierte Bildbearbeitung auf der Kamera
    – ein persönlicher Wunsch: Ein Kameradisplay, das in Helligkeit, Größe, Auflösung und Dynamik an ein Smartphone-Display ran kommt, dafür weniger Tasten. Der Sucher kann dann auch weg, weil das Display dann auch bei Sonne gut erkennbar wäre. Ich fände z. B. ein 6-Zoll-Display mit durchdachter Touch-Bedienung sinnvoll und als Tasten nur Auslöser und zwei Rädchen für Daumen und Zeigefinger. Modus-Wahlrad eventuell auch weglassen und nur Vollautomatik und so etwas wie Canons FV-Modus als manuellen Modus integrieren (der im übrigen echt genial ist). Viele der heutigen Kundschaft fotografieren über den Bildschirm und müssen daher die Kamera nicht blind und haptisch über Knöpfe bedienen können, während der Sucher am Auge sitzt.

    Ich würde mir so eine “bessere Smartphone-Kamera ohne Telefon und Apps” jederzeit als Alltagskamera kaufen, wenn ich keine Lust auf die aufwändigere Fotografie mit meiner großen Kamera habe. Dafür kann ich dann Geld beim Kauf vom Smartphone sparen, weil mir dessen Kamera dann egal ist.
    Wie seht ihr das?

    Liebe Grüße
    Benjamin

  12. Fokus auf kleine kompakte Kameras mit dann verhältnismäßig großem MFT Sensor

    + die LUT Möglichkeiten der S5II
    + Kooperation mit Apple und dann AirDrop einführen 😅

    = perfekte Kamera zum immer dabeihaben und schnellem Teilen.

  13. Ich wäre für eine Kamera die kompakter ist wie die G9ii.
    Es muß nicht extrem kompakt sein, sonst wird die Handhabung schwierig.
    Wie die G90 oder etwas kleiner aber mit G9ii Features.
    DieG9ii ist mir schon etwas zu nahe an den Kleinbilddimensionen. Das ist aber nicht verwunderlich, beim selben Gehäuse.

    Für mich ist MFT, kompakt, leicht und (relativ) günstig.
    Gerade im Vergleich der Objektivpreise zum Kleinbild.

  14. Für mich und meine Frau hat OMD System schon die richtigen Kameras im Programm, wenn es um kleine Gehäuse geht; OM 5 und EM10. Wir selbst haben die EM 10 im Einsatz. Als ich vor drei Jahren wieder in die Fotografie einstieg, standen nicht die Pixel im Vordergrund, sondern – aus gesundheitlichen Gründen – die Gramm. So hatten wir im letzten Urlaub zwei Kameras samt Kit-Zoom, ein Weitwinkel- und zwei Telezooms für unter 1800 g dabei. Das fand ich ganz Ok.

    Weiterhin spannend ist für mich auch der Kostenfaktor, der in unserem Fall den Einstieg überhaupt erst realistisch erschienen ließ.

    Zur Bedienung der OMs, die in einschlägigen Kreisen ja gerne als zu kompliziert gewürdigt wird: Sowohl der/die eine (technik-affin) als auch der andere / die andere (nicht so technik-affin) von uns beiden kommt sehr gut mit den Kameras klar, wobei wir nur an der Blende, Zeit, WB, ISO, Sättigung, Kontrast und Gradiationskurve herumschrauben. Mein Tipp zum Thema Bedienung: selber ausprobieren.

    Was für mich auch noch ein wesentlicher Punkt ist: Dass es mehrere Objektiv-Hersteller gibt, die ein Bajonett-Anschluss bedienen, ist ja gängige Praxis. Aber im Falle von MFT gibt es mind. zwei Hersteller, die auch Gehäuse anbieten. Wenn also mal einer aussteigt…

    Was die Bildverarbeitung der doch schon etwas älteren E10-Technik angeht, sind heutige Handys natürlich oft überlegen. Ob sie am Ende auch immer das “bessere” Foto liefern, da habe ich persönlich allerdings meine Zweifel.

    Herzliche Grüße
    Volker

  15. Mal ehrlich: diese Frage ist so überflüssig wie ein Belichtungsbracketing über 20 Blendenstufen. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit einmal hochgerechnet, wieviel (sinnvolle) Kombinationen mir eine akutelle Kamera (egal ob MFT oder sonstwas) bietet, um zu einem Foto zu gelangen. Videofunktionen habe ich, soweit überhaupt möglich, erst gar nicht betrachtet. Nicht nutzbare ultrahohe ISO sind als bloße Werbung ebenfalls heruasgefallen.

    Die Zahl, die dabei herauskam, liegt weit jenseits von dem, was sich ein durchschnittlicher Nutzer (wahrscheinlich auch im professionellen Bereich) überhaupt vorstellen kann. Und dabei sind noch nicht einmal die Punkte Bedienung(sknöpfe), Gehäusemerkmale (dicht oder undicht und anderes) sowie Objektivmerkmale eingeflossen. Die Anzahl möglicher Wechselobjektive (sofern im System vorgesehen) habe ich auch nicht betrachtet.

    Und jetzt kommt ihr und fragt mal so nebenbei, was man sich noch so wünscht. Ihr selbst habt ja schon hier und da mal auf Lösungen hingewiesen – leider ungehört von der Industrie. Z.B. die Menüführung der Zeiss Kamera. Aus meiner Sicht wäre eine andere Frage sinnvoller: Wie kann die heutige Funktionsvielfalt sinnvoll “aufgeräumt” werden und für den Nutzer schneller erreichbar gemacht werden? Mehr Knöpfe? Mehr Untermenüs? Funktionen ganz rausschmeißen? Und ja, ich weiß, dass an dieser Stelle tausende schreien werden, dass da jemand kommt und weniger haben möchte, wo doch alle Fotografen dieser Welt (waren das wirklich alle?) sooo lange dafür gekämpft haben, dass es diese vielen Funktionen gibt.

    Fazit: Weder MFT noch irgendein anderes System wird jemals alles bieten, was wünschenswert wäre. Wenn ich mit diesem Anspruch durch die Welt gehe, muss ich sowohl in der Fotografie als auch in anderen Bereichen des Lebens mehrgleisig fahren (Auto schnell = Schwäbisches Modell, Auto groß = Schwedisches Modell – also PKW und LKW). Wenn ich es mir leisten kann, gut, wenn nicht, muss ich mich mit einem Kompromiss einrichten. Oder anders: Ist dieser vemeintliche Kompromiss für mich überhaupt spürbar?

    Ansonsten aber: macht einfach weiter. Ihr seid informativ und relativ ausgewogen und dabei unterhaltsam – auch wenn ich nicht im Bereich Portrait oder People meine Passion habe (vielleicht sollte ich mich mal da heranwagen).

    Grüße
    Michael

  16. Es wurde hier schon mehrfach erwähnt: Die Zukunft liegt in der ‚hochwertigen Handycam Deluxe“.

    -Bildprozessor, der mit einem I-Phone/Google Pixel 8Pro mindestens mal mithalten kann (zB Dämmerungsaufnahmen/schlechtes Licht)
    -bequeme Post-Production in der Kamera (insbesondere Retuschen und Filter)
    -Betriebssystem mit Upgradegarantie (min 3 Jahre)
    -„Instagramm-Eselsmodus“ – Eine Aufnahme machen, nachträglich aus divers Versionen das Zielbild heraussuchen (zB Fokusstacking, HDR, Bewegungsunschärfe, Himmel ersetzt, Farben ersetzt.
    -Evtl AI optimierte Aufnahmen: Kamera fragt im Vorfeld eines (ggfs mehrtägigen) Shootings nach dem Zweck und die Postproduction wird durch AI automatisiert. Z.B. werden Stichworte „Urlaub, Person A, Person B, ausgelassene Stimmung“ als Vorgaben gemacht oder „oldtimer-Treffen“ – auf Basis dieses unterschiedlichen Kontextes macht der AI Modus andere Bilder (eher Typ Urlaubskatalog/Reiseführer-Bilder mit starken Farben im ersten Beispiel und im zweiten Fall eher monochrom, HDR, sowie portraitartigesTechnikmotiv im zweiten Fall).

    -Es braucht keinesfalls mehr Knöpfe, eher größeres Display als Sucher und zwei Menüs (AI Menü und Manual Menü)

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