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TECHNIK: UNSERE STATIVAUSWAHL

Stative sind wichtiger als Blitze. Ja, klingt komisch aber ist wirklich so. Würdet ihr uns einen Blitz mit einem Lichtformer geben, dann wären wir in der Lage mit einem guten Stativ unterschiedlichste Ausleuchtungen zu erzeugen. Und damit meine ich wirklich unterschiedliche Ausleuchtungen. Hingegen mit einem normalen “schlechten” Stativ wären wir selbst mit vielen Lichtformern mehr oder weniger gefesselt und könnten definitiv nicht so kreativ Licht setzen.

  1. Viele Fotografen geben das meiste Geld in Kameras aus, das ist schon der erste Fehler… Objektive sind wichtiger als Kameras.
  2. Dann gibt es Fotografen, die geben mehr Geld in Blitze aus, was an sich richtig ist, denn Licht ist wichtiger als Kamera und Objektiv aber vergessen dabei, die Lichtformung. Lichtformung ist wichtiger als ein großer schneller Blitz…
  3. Und dann gibt es gaaanz wenige Fotografen, denen ist wichtiger wo ihr Licht ist und wie es zu bedienen ist, als was da blitzt… und genau so ein Fotograf solltet ihr werden.

Lichtsetzung, das Wort sagt schon alles. Die Arbeit des Fotografens ist das Licht richtig zu setzen. Ohne das richtige Stativ kann ich garnicht das Licht dort hinsetzen wo ich es möchte. Daher wollen wir heute mal über Stative sprechen. Schon wieder… denn wir hatten ja schon einiges vorgestellt. Trotzdem gibt es da noch einige Schmankerl zu erklären und zu berichten.

Heute sehen wir die wichtigsten Stative in unserem Studio, unsere Stative. Und zwar haben wir mal alle Stative aufgebaut. Das ist, was wir nutzen!

Fangen wir von groß nach klein an mit der Aufzählung an:

Und hier im Detail… mit dem Stativ Wind-Up Kurz* kann man extreme Gewichte in die Höhe bringen. Die Minimalhöhe liegt zwar bei fast 2m aber trotzdem kann man gerade mit diesem Monster eines Stativs Situationen und Winkel einnehmen, die sonst kaum ein kleineres Stativ erreicht.

Mit der Kurbel lässt sich die Höhe jederzeit problemlos variieren. Irgendwann tut der Arm weh aber selbst ein Kind kann jedes Gewicht umherkurbeln.

Eine Nummer kleiner existieren bei uns zwei Galgen mit kleineren Rollstativen. Der reguläre Rollgalgen Galgen + Gew. und Stativ Cine* und der luxuriöse Superboom Schw. + Stativ Studio*.

Und an dieser Stelle ein kurzer Verweis auf unseren letzten Beitrag. Wir haben ein schwarz-weiß Paarshot gemacht. Ohne das entsprechende Stativ wäre dieser Shot niemals möglich gewesen.. HIER GEHTS ZUM BEITRAG!

TECHNICAL Vergleich Fotos

– click on image to enlarge –

Jetzt mag man sich fragen wie dieses Foto zustande kam und wo es bloß so ein Fenster gibt und wie das Fenster aussehen mag. Die Antwort ist einfach zu geben, indem wir zeigen, wie wir dieses Foto gemacht haben.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Der Unterschied zwischen beiden Galgen besteht lediglich in der Art und Weise wie der Galgen bedient wird und wie der Blitz am Galgen hängt. Da gibt es nämlich einen großen Unterschied der die tägliche Arbeit damit nicht nur etwas vereinfacht sondern wirklich zum Spaß werden lässt.

Wenn man die beiden Galgen am hinteren Ende anschaut, dann sieht man die Kurbelmechanik des Superbooms. Damit kann man Drehung und Neigung um jeweils 360° drehen.

ACHTUNG, wer denkt, dass der Superboom dem normalen Galgen in jeder Hinsicht überlegen wäre, der irrt. Das mögliche Gesamtgewicht ist beim Superboom deutlich geringer. Große Softboxen und schwerere Blitze mit Lichtformer nutzen wir nur noch mit dem regulären Galgen. Der kann nämlich mit viel Kraft wirklich fest arretiert werden. Der Superboom beginnt bei zu großen Gewichten sich langsam aber sicher selbst mit dem Gewicht zu drehen. Nach einiger Zeit steht also das Licht nicht mehr perfekt und das nervt tierisch!

Dann gibt es da noch das mitunter wichtigste Stativ für uns. Den guten alten Manfrotto Galgenstativ Combi S*. Ein Zwidder aus Galgen und Normalstativ, leicht, portabel und unglaublich universell einsetzbar.

Und dann gibt es bei uns im Studio noch die Arbeitstiere. 3er-Pack Stativ Master Schwarz* sind die absolute MASTERSTATIVE. Die Dinger sind flach und perfekt zum Transport, gehen nie kaputt und arbeiten einfach immer wie sie sollen. Luftgefedert und einfach absoluter Standard… Die Klassiker wie das Kleine Schwarze eben.

Überlegt doch mal, was günstige Stative auf Ebay oder so kosten… 40 €, 50 € für Stative die höher als 2,50m ausfahren können. Das Masterstativ kostet 50% mehr, ist von Manfrotto, luftgefedert, Bombenqualität und fährt locker auf über 3m. Ich verstehe nicht, wie man da noch bei Ebay shoppen kann, denn das Sparen an dieser Stelle, das kommt wie ein Boomerang zurück.

Und für den Studioalltag gibt es dann auch noch die Luxus-Version der Masterstative. Das sind dann die Rollstative; Stativ M, Gleitträger Silber*. Die sind nicht gut zum Auf- oder Abbau sondern die sind einfach nur perfekt um vor Ort damit zu arbeiten. Leicht zu bedienen und in der Position zu verändern.

Über genau diese Rollstative haben wir ja schon einen Einzelbeitrag in Videoform gemacht.

So, bedenkt das bitte doch als Fotografen. Ihr fummelt die ganze Zeit an eurem Stativ rum. Darauf basiert alles. Der Blitz, der Lichtformer und viel wichtiger, die Lichtführung im Sinne der richtigen Position. Es kann gefährlich für die Ausrüstung sein, wenn die Stative schlecht sind.

Und dann noch eine Sache. Stative werden nicht schlecht, die Technik wird nicht überholt und auch sonst passiert wenig, was die Dinger wertlos macht. Also gute Stative sind wie Porsche… die Dinger werden nicht schlecht und selbst nach Jahren sind die Geräte noch was wert. Nicht wie Kameras oder Computer…

Auch wenn der eine oder andere sich wohl kaum ein Kurbel-Cine-Dingsbum-Stativ kaufen wird, so soll dieser Beitrag doch einen Einblick in unsere Arbeitsweise geben. Was erkennen wir denn aus unserer Stativkollektion.

  • Galgen sind uns essentiell wichtig
  • Höhe und Sicherheit ist extrem wichtig um die Geräte zu schützen
  • Bedienbarkeit ist essentiell um damit schnell arbeiten zu können.
  • Qualität und Haltbarkeit ist ein Topthema denn Stative kauft man einmal in 10 Jahren…

Wenn ihr jetzt also vielleicht nur einen Aufsteckblitz habt, dann gilt das auch für euch… ein guter Manfrotto Galgen dient auch zig Jahre, tut immer seinen Dienst, hilft bei der Arbeit, ermöglicht ganz anderes Licht und ist kein verschwendetes Geld. Lieber einen Adapter da oder hier weglassen, ein Objektiv weniger aber dafür ein geiles Stativ! AUS DIE MAUS!

Lieben Gruß

Martin & Marc

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