Die Koffer sind gepackt, das Team sitzt auf heißen Kohlen. Nach Monaten der Vorbereitung, Planung und Vorfreude auf Alberta, Kanada heißt es nun: Ab in den Flieger, über den Ozean, auf nach Calgary.
Dass bereits an diesem Punkt unserer Reise die ersten Probleme auftreten? Damit hätten wir in diesem Ausmaße nicht gerechnet. Wir sind keine Pessimisten, rechnen aber natürlich mit Schwierigkeiten auf solchen Unternehmungen. Das haben wir allerdings nicht kommen sehen.
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Danke!
Auch wenn Destination eins unserer liebsten Herzensprojekte ist: So etwas können wir mitnichten alleine stemmen. Daher auch noch einmal an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die diese Reise zu dem gemacht hat, was sie war.
Und ganz zu Anfang stehen dort die Menschen, die sich Woche für Woche, Staffel für Staffel über die Jahre hinweg all unsere Reisen anschauen, genießen und hoffentlich auch eine Menge Freude, Spaß und Inspiration daraus ziehen können. Ihr seid der Grund, warum wir uns immer wieder mit unseren Kameras aufmachen!
Und natürlich auch Nikon, die schon seit Staffel 1 uns verrückten Leuten vertraut haben, dass wir nicht nur mit heilen Kameras zurückkommen, sondern auch anderen Leuten Lust auch Fotografie machen können.
Ganz wichtig auch CANUSA, die uns mit Rat und Tat im Vorfeld und während der gesamten Reise tatkräftig unterstützt haben. Mit wirklichen Experten zusammenarbeiten zu dürfen hat diese Destination mehr beeinflusst als die Kamerawahl oder Marcs kulinarischen Künste an der Mac&Cheese-Front.
Und natürlich hatten auch Lexar, Calumet und Radiant ihre ganz besonderen Anteile, welche diese Reise in dieser Form überhaupt erst möglich gemacht haben.
Und ihr wart nur in Alberta??
Nein. „Nur“ ist in diesem Zusammenhang wirklich das falsche Wort. Natürlich standen wir vor Beginn unserer Reise vor der Frage, wie wir einem so absurd riesigem Land überhaupt gerecht werden können. Und die Antwort ist schlicht: Gar nicht.
Der Versuch, ganz Kanada in eine einzige Reise zu pressen, hätte wahrscheinlich nur dazu geführt, überall einmal kurz gewesen zu sein, aber nirgendwo wirklich anzukommen. Also fiel relativ früh die Entscheidung, uns ganz bewusst auf eine einzelne Provinz zu konzentrieren. In unserem Fall: Alberta.
Und selbst damit hatten wir uns keineswegs ein kleines Ziel ausgesucht. Alberta ist unfassbar groß – mit einer Fläche, die fast doppelt so groß ist wie Deutschland. Allein diese Zahl zeigt schon ziemlich deutlich, wie ambitioniert selbst der Versuch ist, nur diese eine Provinz innerhalb weniger Tage oder Wochen kennenzulernen.
Ob wir Alberta wirklich gerecht werden konnten? Wahrscheinlich nicht vollständig. Aber wir haben es versucht.
Und dabei haben wir einen großen Fleck Erde kennengelernt, der uns immer wieder überrascht hat. Nicht nur wegen seiner enorm abwechslungsreichen Landschaften – von endlosen Weiten über Wälder und Seen bis hin zu den gewaltigen Rocky Mountains –, sondern vor allem auch fotografisch. Kaum hatten wir uns an eine Landschaft gewöhnt, sah die Welt hinter der nächsten Kurve schon wieder völlig anders aus.
Was uns allerdings mindestens genauso sehr in Erinnerung geblieben ist wie die Landschaft, sind die Menschen, denen wir dort begegnet sind. Menschen, die uns aufgenommen, unterstützt, Geschichten erzählt und uns immer wieder das Gefühl gegeben haben, willkommen zu sein. Wir haben auf dieser Reise so viele herzensgute, offene und liebevolle Menschen kennengelernt, dass der Abschied am Ende deutlich schwerer gefallen ist, als wir vorher erwartet hätten.
Vielleicht ist genau das am Ende auch das Spannende an einer Destination: Es geht eben nicht nur um spektakuläre Orte, schöne Fotos oder darum, möglichst viele Punkte auf einer Karte abzuhaken. Es geht darum, eine Region ein kleines Stück weit kennenzulernen. Sich Zeit zu nehmen. Menschen zu treffen. Dinge zu erleben, die vorher auf keinem Reiseplan standen.
Auch wenn wir also schon rein logistisch gezwungen waren, darauf zu verzichten, „ganz Kanada“ bereisen zu wollen, war die Entscheidung für Alberta rückblickend eine der besten Entscheidungen, die wir für Destination Kanada hätten treffen können.
Wir haben Kanada damit sicherlich nicht vollständig kennengelernt.
Aber vielleicht haben wir gerade deshalb einen Teil davon wirklich kennenlernen dürfen.
Die Tagebücher
Wer noch mehr von unserer Reise erfahren möchte oder die Erinnerung noch etwas auffrischen möchte: Martin schrieb während des gesamten Trips fleißig Tagebuch. Wer also noch mehr Insights möchte, dann ist man dort richtig aufgehoben.





