Studiohintergrund in Sekunden bereinigen: KI-Retusche mit Evoto.ai
Die Softbox ragt noch ein Stück ins Bild. Auf dem Papierhintergrund sind Knicke und Falten zu sehen. Oder man fotografiert etwas weiter als geplant und plötzlich endet der Hintergrund mitten im Foto.
Alles keine Katastrophe. Alles Dinge, die man in der Nachbearbeitung schon immer korrigieren konnte.
Aber eben auch Dinge, die Zeit kosten.
Genau hier zeigt sich für uns eine der sinnvollsten Anwendungen von KI in der Bildbearbeitung: nicht das eigentliche Foto zu verändern, sondern die kleinen, nervigen Probleme drumherum innerhalb weniger Sekunden zu lösen.
Mit dem Laden des Inhalts akzeptierst du die Datenschutzerklärung von YouTube.
YOU SAVE & SUPPORT US!
Zu Evoto: Evoto *
Und dazu noch 20% Rabatt mit dem Code „krolopgerst“
Wenn der Hintergrund einfach nicht groß genug ist
Wer regelmäßig im Studio fotografiert, kennt das Problem: Eigentlich passt alles. Licht, Pose und Ausdruck stimmen – nur der Hintergrund macht nicht ganz mit.
Vielleicht war das Hintergrundpapier schlicht nicht breit genug für den gewünschten Bildausschnitt. Vielleicht steht links noch eine Softbox im Bild. Vielleicht sieht man rechts bereits das Ende des Hintergrundsystems.
Früher bedeutete das: Photoshop öffnen, Bereiche auswählen, retuschieren, stempeln, generativ erweitern oder auf andere Weise versuchen, einen möglichst sauberen Übergang zu erzeugen.
Bei einem einzelnen Bild ist das kein großes Drama.
Bei 20, 50 oder 100 Bildern sieht die Rechnung plötzlich ganz anders aus.
Evoto.ai kann den Hintergrund automatisch erweitern
Genau für solche Situationen bietet Evoto.ai eine extrem praktische Möglichkeit: Der vorhandene Hintergrund kann bereinigt und über die ursprünglichen Grenzen des Fotos hinaus erweitert werden.
Statt jeden störenden Bereich einzeln zu retuschieren, analysiert die Software das Bild und ergänzt die fehlenden Flächen automatisch.
Eine Softbox am Bildrand? Weg.
Das Ende des Papierhintergrunds sichtbar? Erweitert.
Störende Bereiche außerhalb des eigentlichen Sets? Bereinigt.
Und plötzlich sieht es so aus, als wäre der Hintergrund beim Shooting einfach deutlich größer gewesen.
Auch Knitter und Falten verschwinden
Mindestens genauso praktisch ist die Funktion bei klassischen Papier- oder Stoffhintergründen.
Gerade ein Hintergrund, der bereits einige Shootings hinter sich hat, sieht selten noch vollkommen makellos aus. Falten, Knicke, Schmutz oder ungleichmäßige Stellen können sichtbar werden – insbesondere dann, wenn Licht seitlich über die Fläche fällt.
Natürlich könnte man auch hier bereits beim Shooting versuchen, alles perfekt vorzubereiten. Und natürlich sollte ein sauber aufgebautes Set weiterhin das Ziel sein.
Aber manchmal bleibt eben doch etwas übrig.
Statt anschließend jeden Knick einzeln zu retuschieren, kann Evoto.ai den Hintergrund automatisch bereinigen und vereinheitlichen.
Das Entscheidende dabei ist für uns nicht, dass diese Retusche möglich ist.
Das war sie vorher auch.
Der Unterschied ist, wie schnell sie heute erledigt werden kann.
Aus Minuten werden Sekunden
Genau darin sehen wir den eigentlichen Mehrwert solcher KI-Werkzeuge.
Es geht nicht darum, aus einem schlechten Foto plötzlich ein völlig anderes Bild zu generieren. Es geht auch nicht darum, das Fotografieren selbst durch künstliche Intelligenz zu ersetzen.
Es geht um Arbeitsschritte, die wir sowieso erledigt hätten.
Nur schneller.
Eine störende Softbox hätten wir früher ebenfalls entfernt. Einen zu kleinen Hintergrund hätten wir ebenfalls erweitert. Einen hässlichen Knick im Papier hätten wir ebenfalls retuschiert.
Nur saßen wir dafür teilweise mehrere Minuten an einem einzigen Bild.
Wenn eine KI denselben Arbeitsschritt heute innerhalb weniger Sekunden erledigt, wird daraus bei einer kompletten Bildserie eine enorme Zeitersparnis.
Mehr Freiheit schon beim Fotografieren
Interessant ist außerdem, dass solche Funktionen auch die Arbeit während des Shootings ein Stück weit verändern können.
Natürlich möchten wir weiterhin möglichst sauber fotografieren. Ein ordentlich aufgebautes Set und ein bewusst gewählter Bildausschnitt sind durch KI nicht plötzlich unwichtig geworden.
Aber manchmal ist der bessere Bildausschnitt eben ein kleines Stück weiter.
Vielleicht braucht das Model mehr Raum um sich herum. Vielleicht funktioniert eine Pose erst dann richtig, wenn wir die Kamera etwas anders ausrichten. Vielleicht wollen wir spontan vom Hochformat ins Querformat wechseln – und plötzlich reicht die Hintergrundrolle nicht mehr aus.
Früher hätte man sich in solchen Situationen möglicherweise vom vorhandenen Hintergrund begrenzen lassen.
Heute können wir uns zunächst die Frage stellen:
Welcher Bildausschnitt ist fotografisch der bessere?
Wenn am Rand anschließend zehn Zentimeter Hintergrund fehlen, lässt sich dieses technische Problem innerhalb weniger Sekunden lösen.
Und genau diese Art von KI finden wir spannend: Sie gibt uns etwas mehr Freiheit beim Fotografieren, ohne das eigentliche Foto übernehmen zu müssen.
KI muss nicht die Person verändern
Gerade bei KI-Retusche wird schnell über Hautglättung, Körperveränderungen oder komplett generierte Bildinhalte diskutiert.
Das sind verständlicherweise Themen, bei denen man darüber sprechen muss, wie weit Bildbearbeitung gehen sollte.
Eine Funktion wie die automatische Hintergrundbereinigung zeigt aber sehr schön, dass KI auch völlig anders eingesetzt werden kann.
Das Model bleibt dasselbe.
Die Pose bleibt dieselbe.
Das Licht bleibt dasselbe.
Der fotografierte Moment bleibt derselbe.
Nur die Softbox, die versehentlich noch drei Zentimeter ins Bild geragt hat, ist verschwunden.
Und manchmal reicht genau das.
Fazit: Genau hier kann KI-Retusche richtig sinnvoll sein
Für uns gehört das Bereinigen und Erweitern von Hintergründen zu den Funktionen von Evoto.ai, bei denen der praktische Nutzen von KI besonders schnell deutlich wird.
Nicht, weil damit plötzlich etwas möglich wäre, das vorher grundsätzlich unmöglich war.
Sondern weil aus einem Arbeitsschritt von mehreren Minuten plötzlich ein Arbeitsschritt von wenigen Sekunden werden kann.
Softboxen entfernen, Knitter im Papier bereinigen, störende Bereiche verschwinden lassen oder einen zu kleinen Studiohintergrund erweitern – all das sind Aufgaben, die ohnehin Teil der Retusche gewesen wären.
Wenn uns KI genau diese Arbeit abnimmt, müssen wir nicht weniger fotografieren.
Wir müssen einfach weniger Zeit mit den langweiligen Teilen danach verbringen.
Und genau dort sehen wir aktuell einen der größten Vorteile von KI in der Bildbearbeitung: nicht Fotografie ersetzen, sondern Fotografen Zeit zurückgeben.
