Die Minimalismus-Kamera, die nicht jeden glücklich macht
Sigma hat mal wieder was rausgehauen – und zwar die Sigma BF, eine Vollformatkamera, die so reduziert ist, dass sie fast schon provokant wirkt. Keine überladenen Menüs, kein riesige Anzahl von Knöpfen, kein Speicherkartenslot (!). Stattdessen: Ein Aluminium-Body aus einem Stück, nur drei Knöpfe, ein Drehregler und eine fest verbaute 230-GB-SSD. Entweder man feiert das – oder man fragt sich, was Sigma da geritten hat.
Technisch ist die Sigma BF aber alles andere als schwach auf der Brust: 24,6 Megapixel Vollformatsensor, Hybrid-Autofokus und 6K-Video mit 30 fps. Und dank L-Mount gibt’s keine Probleme mit der Objektivwahl. Nur: Wer sich an Sensorstabi oder Sucher gewöhnt hat, wird hier weder das eine noch das andere finden.
Unterm Strich eine Kamera für Puristen, die keine Lust auf überflüssigen Schnickschnack haben – oder für Leute, die einfach mal was anderes ausprobieren wollen. Für ca. 2.300 Euro ab April zu haben. Also: Mutiger Schritt oder einfach nur ein bisschen zu wild?
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