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Foto-Nerdtalk #34 – Von Knipsern und Profis

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Wir starten ins neue Jahr mit einem Thema, was kurioserweise ein bisschen mehr Wellen geschlagen hat, als wir dachten. Zu unserem Video, in dem Martin im Studio F13 Sara fotografiert gab es viele starke Meinungen. Und natürlich waren nicht alle negativ, einige waren aber durchaus.. bemerkenswert? Wir wollen die Thematik nochmals aufgreifen und darüber reden, warum manchmal mehr vielleicht auch wirklich mehr ist.

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5 Kommentare

Dein Kommentar
  1. Hey, ihr Zwei, ihr tut mir wirklich leid. So doofe Kommentare, die euch das Leben schwer machen.
    Es gibt anscheinend in der Foto-Scene eine Anhäufung von Menschen, die sich neben „Fotografieren“ auch noch mit „Haare in der Suppe finden“ beschäftigen. Da scheint es bei einigen Zuschauern doch an Denkvermögen zu mangeln, um aus dem Beitrag die eigentliche Information zu filtern, die das Wissen über Porträtfotografie zu erweitern.

    Wir (bekennende Hobby-Knipser 🙂 ), haben diesen Beiträge mit großem Interesse verfolgt und haben dabei viel gute Informationen bekommen, die uns helfen unser Wissen und Können zum Fotografieren zu erweitern und zu verbessern.

    Wir hatten jedenfalls durch diesen und ein paar ältere Beiträge genügend Mut, um während der Weihnachtstage ein Fotoshooting in den eigenen Räumen durchzuführen. Unser Model war meine ziemlich schwangere Tochter, also eine, sich nicht wieder ergebende Gelegenheit diese Fotos zu machen. Mit Stehlampe, Bauleuchte und gut gebügelter Bettbezug als Hintergrund haben wir ein Studio zu improvisiert und ganz viele (ups- es waren doch mehrere hundert) Fotos gemacht.
    Und …. unter den vielen Fotos waren auch ein paar Fotos die der jungen werdenden Mutter gut gefallen haben.
    Resultat:
    Foto-Model glücklich!
    Fotograf glücklich!
    Wir hatten viel Spaß bei diesem Shooting!!!
    Ganz vielen lieben DANK für eure hilfreichen Videos – Ihr seid für uns die Besten Fotografen und Lehrer!!!

  2. Hallo Martin, das ist bei vielen Leuten in den Köpfen drin. Die wollen ein schönes Foto von sich und wundern sich dann, wenn ich 20 oder 30 oder mehr aufnehme. Auch wenn diese Leute selbst Videos, dort auf der Eventbühne, aufnehmen.
    LG Bernd

  3. Lieber Martin, lieber Thilo,

    Martin, was regst du dich eigentlich auf?
    Wahrscheinlich sind > 98 % der Kommentatoren keine Profis, so wie ich. Und das spiegelt sich dann in den Kommentaren. Ich wäre mit deiner Vorgehensweise/von deiner Geschwindigkeit heillos überfordert. Natürlich nehme ich das Video/eure Videos als Anreiz, besser zu werden, von heute auf morgen geht das aber nicht und viele Gelegenheiten, unter solchen Bedingungen zu üben, werde ich gar nicht haben, wahrscheinlich kommt die Gelegenheit niemals. Meine menschlichen Motive sind vor allem exceptionell gute Amateurmusik/gesangsformationen (erwähnte ich schon einmal), hauptsächlich Video und zwischendurch greife ich zur zweiten Kamera für Photos, ich muß also nehmen, was mir angeboten wird (Licht (gleichzeitig weiß, rot, blau auf 10 m Bühne verteilt), Pose), steuern kann ich da gar nichts, zum Glück gibt es CaptureOne. Von den Bildern, die während eines Konzertes entstehen, sind > 95 % Ausschuß. Dauerfeuer habe ich da auch schon probiert, führt aber dazu, dass ich viel mehr in Momenten aufnehme, die gar nicht photogen sind, momentan achte ich mehr darauf, gute Augenblicke mit Einzelaufnahmen zu erwischen. Deine Vorgehensweise paßt also nicht für mich. Für dich paßt es. Ab und zu heißt es: wir brauchen mal wieder ein paar Bilder, aber auch dann keine Lichtsteuerung. Und irgendeiner der fünf oder acht oder zehn hat dann wieder die Augen zu, kratzt sich am Kopf, muß den Rock wegen des Windes festhalten … Ich bin froh, wenn ein brauchbares Bild herauskommt.

    Thilo hat im #34 darauf hingewiesen „die präferierte Arbeitsweise muß zum Photographen passen“. 5 Minuten zum perfekten Ergebnis ist für den davon lebenden Profi gut und wichtig, für den Amateur nicht so wichtig und wie gesagt, ich wäre völlig überfordert. Allerdings ist die Anmerkung, man müsse berücksichtigen, daß irgendwann das Model erschöpft, angebracht.

    Der zweite wichtige Satz von Thilo: wir müssen alle ein wenig zurückrudern. Auch Martin.

    Noch eine Anmerkung zur Modelführung/kommunikation. Egal, wie du es nennst, einer führt, entweder das Model oder der Photograph. Die Anweisungen müssen ja nicht militärisch rüberkommen – wahrscheinlich willst du das zum Ausdruck bringen.

    Danke für eure Anregungen

    B.M.

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