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LICHTSETUP: SCHWARZ AUF SCHWARZ

Heute gehts weiter mit einem Setup-Beitrag. Wir nähern uns langsam den 50 vollen Setups. Heute gibt es eine Idee für euch und das Setup zum Foto zu einem sehr oft vorhandenen Setup. Alles was ihr braucht ist ein Vorhang. Wir nutzten einfach den schwarzen Molton im Studio als Hintergrund. Jetzt wird der eine oder andere sich fragen, warum ein Molton Vorhang als Hintergrund genutzt werden sollte. Normalerweise ist Molton ja so lichtschluckend, dass es garnicht als Hintergrund taugt.

Schwerer geht es nicht. Wir fotografieren vor einem schwarzen, lichtschluckenden Bühnenmotlon ein dunkles Motiv und zeigen gleich, wie die Ausleuchtung perfekt wird.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Das Setup ist auf dem Bild oben zu sehen. Es besteht aus einfachsten Grundgedanken. Um den Hintergrund strukturiert zu bekommen brauchen wir ein extremes Streiflicht. Ohne das, geht nix. Denn dann verschmilzt das Motiv mit dem Hintergrund und die schwarze Kleidung ist nicht mehr vom Hintergrund abzutrennen.

Von vorne gibt es ein hohes Hauptlicht mit Hilfe einer Octabox.

Die Distanzen waren ca. 2m von Modell zum hinterem Blitz und die vordere Box war ca. 1m entfernt vom Modell.

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Durch das steile Streiflicht auf den Hintergrund erzeugt der Molton eine Struktur. Die Falten im Vorhang werden gestreift und die Spitzen der Falten trennen sich heraus von den Faltentälern.

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Auch wenn man denken mag, dass es unglaublich viel Licht benötigt, so stimmt die Annahme nicht. Die beiden 500Ws Blitze laufen auf maximal 3 Blenden unter voller Leistung (10 ist Max = 500Ws und 7 wäre damit 60Ws!) Das Führungslicht ist sogar nur auf 30Ws.

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genutzt wurden übrigens zwei M500 Blitze von Priolite. Das sind übrigens die ohne Akku. Mit auch ein Grund warum das Kabel aus dem Blitz kommt.

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Die Lichtformer sind auch ganz gezielt gewählt.

  • Das Striplight hinten erzeugt auf dem kompletten Körper ein gleich starkes und gleich geformtes Streiflicht. Außerdem kann es prima im Raum nahe an der Wand positioniert werden ohne gleichzeitig hinten mit der Seite ins Bild zu ragen!
  • Die Octabox gibt einen knackigeren Schattenverlauf und bietet auch die perfekte Form um drunter durch zu fotografieren. Die Box ist 95cm im Durchmesser (sollte sie jedenfalls sein wenn ich mich recht erinnere!) und wir haben die Box mit einer Wabe bestückt. Die Wabe sorgt dafür, dass in dem engen Raum das Licht nicht zu sehr streut. Wir haben ja im kleinen Studio 2 fotografiert und dort sind die weißen Wände relativ nah. Die Wabe dämmt das vagabundierendes Licht ein.

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Fotografiert wurde übrigens mit einer APS-H Kamera mit einem 50mm Objektiv. Die Einstellungen sehr ihr ja auf dem Display. Die Blende 2.8 unterstützt die leichte Räumlichkeit im Bild mit einer sanften Unschärfe.

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Und da wären wir schon am Ende des Beitrages. Ihr habt alle wichtigen Punkte nun gelesen und könnt das Setup perfekt umsetzen. Und hier seht ihr endlich das finale Bild.

TECHNICAL Vergleich Fotos

– click on image to enlarge –

Wir wünschen euch noch einen schönen Tag und viel viel Spaß an der Kamera.

Martin & Marc

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LICHTSETZUNG: DER HINTERGRUND GEHÖRT DAZU!

TECHNIK: X-RITE COLOR CHECKER PASSPORT