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MOBILES DATENBACKUP & WLAN SERVER – WD My Passport Wireless Pro

Es gibt auf Reisen und bei freien Fotoprojekten eine Sache, die ich besonders gut finde und das ist eine Festplatte mit integriertem WLAN. Die WD My Passport Wireless PRO HD (179 € für 2TB Version bei Amazon mit Stand 3.1.2018). Sozusagen ein kleiner Computer bzw. Server mit eigenem WLAN Router.

Warum mag ich die Festplatte so? Weil man unterwegs das BACKUP automatisiert machen kann und weil man  die Daten am Abend direkt angucken und herunterladen kann. Und nicht nur selbst kann man das machen sondern auch die am Shooting Beteiligten.

Was ich damit meine, zeigt am Besten ein kleines Live-Video aus den frühen Monaten im Jahr 2017. Am Abreisetag sitzen alle Modelle in einem Auto, die Festplatte liegt zwischen den Modellen im Auto und jedes Model sucht sich noch bis zur letzen Sekunde ihre Lieblingsfotos und lädt diese dann in großer Auflösung von der Festplatter herunter.

[iframely]https://www.facebook.com/krolopgerst/videos/1301233536579133/[/iframely]

Gekauft habe ich die Festplatte übrigens im Jahr 2016. Also schon fast zwei Jahre begleitet mich das Teil auf meinen Reisen. Man muss dazu sagen, dass es für mich keine große BackUp Lösung ist, sondern eher die mobile Art. Natürlich haben wir auch Jobs auf denen wir große NAS Festplatten oder sogar ganze Koffer voll Festplatten mitnehmen. Z.B. bei größeren Videoproduktionen. Für mich ist die Wireless PRO ideal wenn ich alleine auf Reisen bin oder freie Projekte fotografiere wo im Endeffekt vielleicht zwei oder drei Speicherkarten Fotos entstehen. Die Festplatte ist schon mehrfach sehr ruppig behandelt geworden, ist durch Flugzeugeinnenräume geflogen/gerutscht und hat so alle möglichen Bilddaten ausgehalten. Wir nutzen die Festplatte sogar im Auto uns bisher ist noch nie was passiert. Und dabei sagt man ja, dass gerade Festplatten sehr empfindlich für Stöße und Erschütterungen im laufenden Betrieb sind.

Fakten

  • Die Festplatte hat einen eingebauten Akku und selbst nach fast 2 Jahren kann die Festplatte noch mehrere Stunden WLAN herstellen und Zugriffe erlauben ohne erneut aufgeladen zu werden.
  • Die Festplatte hat einen USB 3.0 Port zum Anschluss an den Rechner. Über einen älteren USB 2.0 Port kann man direkt Kameras anschließen und über deren Massenspeicher-Modus Bilder herunterladen.
  • Sonst bleibt einem noch die Möglichkeit eine SD-Karte direkt in die Festplatte zu schieben und die Bilder davon runter zu laden.
  • Die Festplatte baut sowohl ein 2.4GHZ als auch ein 5GHZ Netzwerk auf.
  • Während man die Festplatte am Computer nutzt, wird der integrierte Akku aufgeladen und erreicht nach circa. 2-3h wieder volle Ladung.

Unterfragen zum Backup

Die Festplatte sortiert die Bilder nach Import-Art und dann nach Erstelldatum auf der Kamera. Neue Fotos werden hinzugefügt, was bedeutet, dass die gleiche Karte auch mehrfach gebackupt werden kann.

Die Festplatte erlaubt auch, dass man die Dateistruktur per Computer ändert. Man kann auf jeden Ordner auf der Festplatte zugreifen, egal ob automatisch von der Festplatte beim Import angelegt oder manuell per Computer.

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Einsatz

Wir speichern die Daten auf die Festplatte und behalten weiterhin die Speicherkarten. So haben wir dann also ein doppeltes BackUp bis wir zuhause im Studio ankommen. Das ist aber eben nur die Backup-Funktion der Festplatte. Viel wichtiger für mich ist die WLAN-Seite der Festplatten.

Mit der entsprechenden MY CLOUD App auf Android oder iPhone lässt sich auf alle Daten auf der Festplatte zugreifen.

Über die App, übrigens kostenlos, können bis zu 8 Geräte dann auf die Festplatte zugreifen, Bilder angucken und runterladen.

Und das ist echt so mega geil für Modelle und alle die am Shooting beteiligt sind. Die können sich direkt die Fotos aufs Handy ziehen und posten posten posten.

Achso… und wer jetzt so scheiße fotografiert, dass er Photoshop oder Lightroom BRAUCHT, der… Hihi…

Nachteile

  1. Bei USB Verbindung kein WLAN. WLAN wäre wichtig für die Beteiligten drumherum WÄHREND ich an der Festplatte arbeite. Das wäre sinnvoll! So heißt es immer entweder oder.
  2. Der Auto-Import der SD Karte startet relativ langsam und man hat für meinen Geschmack zu wenig Einblick in den Transfer. Eine Prozentanzeige anders als 4 LED Punkte für 25, 50, 75 und 100% wäre sinnvoll. Genauso wie eine Anzeige ob tatsächlich noch alles gut läuft :-). Ich meine, BACKUP ist halt immer so ne Sache! Da sollte WD nachbessern und auch wenn es bisher keine Probleme gab, ich will es ja nur wissen…
  3. Das Abstecken der Festplatte ohne vorheriges Auswerfen macht potentielle Probleme und oft muss die Festplatte danach wieder repartiert werden. Die meisten Festplatten ziehe ich einfach so vom Rechner ab, die WDwireless niemals :-).
  4. Es könnte über WLAN schneller sein aber was könnte nicht schneller sein??? 🙂

Praxistipp nach 2 Jahren

Ich würde jedem mit der Festplatte raten sich das WLAN-Passwort mit einem Label-Printer auf die Festplatte zu drucken. Das mitgelieferte Label reibt sich sehr schnell ab und ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wie man das Passwort ändern könnte. Brauche ich aber auch nicht, steht an der Seite der Festplatte groß und lesbar drauf. Es soll gehen, aber ich habe mir nie die Anleitung diesbezüglich durchgelesen.

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