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FOTOS VS. VIDEO – ENTWEDER, ODER?

Gestern gab es das Video vom Playboy-Shooting zu sehen, heute lassen wir mal ein paar Fotos sprechen. Ich denke Video kann nicht, was Foto kann und Foto kann nicht, was Video kann. Selten ist mir das per Zufall so aufgefallen wie hier? Ist es die Fantasie in Fotos? Das Lachen und das was unser Kopf draus macht? Oder sind Momente stärker als Szenen?

Guckt euch mal bitte das Video und an dann die Fotos. Wir hatten das nicht geplant aber merkt ihr den Unterschied in der Stimmung? Ich finde es total krass, wie die Fotos zeigen, wie es wirklich bei einem Shooting zugeht. Welche Stimmung herrscht und wie viel Spaß wir haben. Ich schreibe die Schuld nicht dem “Video” zu… sondern wenn dann uns, die wir ja gefilmt haben… trotzdem erstaunlich…

Und ja… Ja, Martin baut selbst auch Softboxen auf… Klar, warum nicht??? Viel Spaß mit den Fotos und hier vorab nochmals das Video…

Und hier die Fotos direkt aus der Kamera, unbearbeitet… 🙂 Bye the way… die Fotos sind alle mit der D750 entstanden und jeweils mit dem freien Objektiv. Habe ich mit dem 70-200 fotografiert, dann war das 24-70 auf der Kamera und umgekehrt.

Und auch noch ein kleiner Lichtsetzungstipp. Bei der Verwendung von Dauerlicht, bitte immer darauf achten, dass man effektive Lichtformer nutzt. Z.B. eine sehr tiefe Octabox wie die Deep Octa von Jinbei. Und wenn das Umgebungslicht heller wird, dann lassen wir auch gerne mal das forderte Diffusionstuch weg.


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Ein Kommentar

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  1. Diese unterschiedlichen Ergebnisse haben für mich nichts mit den Medien Foto oder Video zu tun, sondern mit der ABSICHT und der EINSTIMMUNG des jeweils Aufnehmenden.

    Das Video gibt die ABSICHT wieder, die SINNLICHKEIT von Frauen wiederzugeben. Zu intro-vertieren.

    Die Fotos hingegen spiegeln die ABSICHT, die Dynamik und den spontanen SPAß am Set wiederzugeben. Ex-pression.

    Es sind zwei völlig unterschiedliche Themen, auf die sich die Aufnehmenden jeweils EINGESTIMMT haben: Sinnlichkeit erfordert eine langsame Dynamik, langsames, sinnliche bewußtes Be- und Entkleiden. Spaß und Spontaneität hingegen haben eine viel schnellere Dynamik, ein anderes Tempo, einen ganz anderen Fokus auf Kommunikation.

    Da sind also auch zwei völlig unterschiedliche GESCHWINDIGKEITEN im Spiel.

    Was ich hier, an den so auffälligen Unterschieden zwischen den Fotos und dem Video, lernen kann: wie sehr die EINSTIMMUNG des Aufnehmenden das Ergebnis beeinflußt Zum Zweiten sieht man aber auch, wie sehr die Einstimmung des Aufnehmenden die Wahrnehmung FILTERT. Das jeweils ANDERE wurde hier ja hier in den Beispielen deutlich herausgefiltert.

    Man wird ziemlich schlecht zwischen sinnlich langsamer, bewußt hereinziehender Aufmerksamkeit einerseits, und expressiver schnellerer Spaßdynamik andererseits switchen können, in einer Serie. Vermutlich betonen einige Fotografen genau aus diesem Grund den Einfluß von Musik beim Shooten, ihre Stimmung und ihr Tempo, auf das Ergebnis des Shootings. Und stimmen ihre Musik auf das erwartete Ergebnis ab.

    Das habe ich übrigends gerade in den Videos über Jean Noir so gesehen.

    Gruß George

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