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EUROPA PRESSE TRIP SONY ✈️ TOKIO ✈️ BANGKOK

Ende des Jahres 2017 wurde ich von Sony auf einen Pressetrip nach Tokio und Bangkok eingeladen. Tokio, um dort das Hauptquartier mitsamt der für die Sony Alpha Reihe verantwortlichen Entwickler zu besuchen, Bangkok um dort die Produktion der Sony Alpha 9 hautnah miterleben zu dürfen.

Ich habe lange Zeit nichts über den Trip geschrieben. Die meisten Zeitschriften und Redakteure, die ebenfalls auf dem Trip dabei waren, haben sicherlich ihr Info-Feuerwerk schon abgeschossen. Ich habe damit deswegen so lange gezögert, weil ich nicht ganz genau weiß, wie ich einen derartigen Pressetrip zu bewerten habe.

Ich werde im nächsten Beitrag darüber berichten, was überhaupt passiert ist und irgendwann dann werde ich in einzelnen Beiträge darauf zu sprechen kommen, was ich dort interessantes gelernt habe. Der Sinn der Sache und auch der Grund warum ich mitgeflogen bin, war die Möglichkeit Insider-Wissen zu ergattern, mit Entwicklern zu reden und Hintergrundwissen aufzuschnappen. Wer so viel Zeit mit wirklichen Insidern verbringt, der bekommt auch die eine oder andere Frage beantwortet, die man evtl. nicht im Datenblatt oder dem offiziellen Pressetext lesen kann.

Trotzdem: Uns wurde selbst der Cappuccino am Flughafen hinterher getragen und wir durften allesamt 10 Tage vom Feinsten des Feinen genießen. Ich weiß einfach nicht, inwieweit ich noch objektiv über Sony berichten kann, denn der gesamte Trip kam mir irgendwie schon vor wie ein Urlaub bei Alice im Wunderland. Oder eben in der Schokofabrik.

Natürlich bin ich selbst so kritisch wie möglich und ich möchte hier auch nicht irgendwas schön reden. Die Frage ist auch gar nicht, ob man sich “kaufen” lässt. Die Frage ist viel mehr, wie sich seine eigene Meinung im Hinterstübchen verändert. Wie viele Menschen leben auf dieser Welt in einer Art Blase der Selbst-Un-Erkenntnis. Behaupten von sich felsenfest, dass sie so oder so sind und niemals anders und jeder Dritte weiß genau das Gegenteil. Davor habe ich etwas Bedenken. Es ist die Unterschwelligkeit und das Indirekte, was vielleicht den einen oder anderen Gedanken verändert und “anpasst”.

Gut, starten wir die Reihe an Beiträgen mit einem kleinen Video. Einfach so mal den Trip auf sich wirken lassen und für alle nachfolgenden Beiträge gilt einfach, dass jeder Leser hier bitte mit einer gesunden Mischung aus Kritik und mit ein paar skeptischen ??? an die Sache herangehen sollte. Ich kann nur meine Meinung schreiben, aber jeder Leser kann mit dem Wissen aus dem Video und dem nachfolgenden Beitrag diese Meinung in einen entsprechenden Kontext bringen.

Achso… und für den Trip durften wir uns übrigens alle eine Wunschkamera heraussuchen. Ich hab mir die kleine 6500er gewählt. Gerade auch wegen der Videofunktionen inkl. dem Stabi. Zusammen mit unserem eigenen 85mm* und 25mm* von Zeiss hatte ich nur einen weiteren Objektivwunsch und zwar das 10-18mm von Sony*. Das ergab eine äußerst kompakte Reiseausrüstung mit maximalen Möglichkeiten aus Foto- und Video. Gefühlt war ich übrigens einer der wenigen, der sowohl Fotos als auch Videoszenen während des Trips aufgenommen habe. Die meisten hatte nur Fotos im Kopf… etwas rückschrittlich für meinen Geschmack aber nicht meine Entscheidung!

Das nachfolgende Video wurde ausschließlich mit dieser Ausrüstung gemacht, aufgenommen aus der Hand ohne sonstige Hilfsmittel. Und meistens unter extremen Zeitdruck, weil der Trip selbst doch eher straff durchorganisiert war. So richtig Ruhe für ausführliche Videoszenen hatte man eigentlich nie. 🙂

Ach übrigens merkt man schon jetzt an den letzten beiden Absätzen wie erfolgreich Sonys Trip war. Immerhin schreibe ich hier über die Alpha 6500 und zeige ein Video was damit gemacht wurde… man merkt… die Manipulation beginnt schon… 🙂

Viel Spaß beim Gucken!

Geplant sind übrigens folgende Beiträge:

  • Der Trip in Fotos
  • Sensor-Talk
  • Wie eine Sensorfabrik innen drin ausschaut
  • Mein Gefühl auf dem Trip
  • Sony Rumors

*es handelt sich um Amazon Affiliate Partner Links. Das bedeutet, wir bekommen Miniprovisionen wenn jemand was kauft, das Produkt wird aber nicht teurer dadurch.

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